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Praxisklinik

Die Praxisklinik besteht aus einer medizinischen, einer psychotherapeutischen und einer physiotherapeutischen Praxis mit Ärzten, Psychologen, Physiotherapeuten, Masseurinnen, Krankenschwestern, Arzthelferinnen, MTAs und Studienmitarbeiterinnen. 

Wir befinden uns im Herzen von Mannheim in der Fußgängerzone, genannt „Planken“. 

Unsere Behandlungsschwerpunkte sind eine Reihe von Krankheitsbildern, deren Therapie mit besonderen Herausforderungen verknüpft ist. Sie gelten als schwer zu behandeln. Tatsächlich sind Medikamente alleine bei diesen Erkrankungen meist nicht ausreichend. Hilfreich sind dagegen umfassende Behandlungsprogramme, sog. multimodale Therapien. 

Oft ist es sinnvoll, diese Behandlungsprogramme als Intensivtherapie durchzuführen. 

Überblick

Die Praxisklinik besteht aus einer medizinischen, einer psychotherapeutischen und einer physiotherapeutischen Praxis mit Ärzten, Psychologen, Physiotherapeuten, Masseurinnen, Krankenschwestern, Arzthelferinnen, MTAs und Studienmitarbeiterinnen. 

Wir befinden uns im Herzen von Mannheim in der Fußgängerzone, genannt "Planken". 

Unsere Behandlungsschwerpunkte sind eine Reihe von Krankheitsbildern, deren Therapie mit besonderen Herausforderungen verknüpft ist. Sie gelten als schwer zu behandeln. Tatsächlich sind Medikamente alleine bei diesen Erkrankungen meist nicht ausreichend. Hilfreich sind dagegen umfassende Behandlungsprogramme, sog. multimodale Therapien. 

Oft ist es sinnvoll, diese Behandlungsprogramme als Intensivtherapie durchzuführen. 

Praxisklinik

Zum Begriff "Praxisklinik": Es handelt sich nicht um ein Krankenhaus, sondern um eine Praxis, die ähnlich wie eine Krankenhausambulanz aussieht. Bei uns kann man auch ggf. übernachten, z.B. wenn bestimmte Untersuchungen (wie Schlafuntersuchungen) notwendig sind oder wenn nach einer Behandlung es besser ist, noch eine Nacht zu bleiben, weil der Rückweg zu belastend wäre. 

Daneben gibt es Patienten, die zu Intensivbehandlungen ein bis drei Wochen zu uns kommen. Sie wohnen dann in Appartements in unmittelbarer Nähe der Praxisklinik und werden täglich umfangreich behandelt. Am Wochenende und an Feiertagen sind die Öffnungszeiten etwas kürzer.

Selbstverständnis

Viele Menschen leiden heute an Krankheiten (z.B. funktionellen Störungen, Erschöpfung oder Überforderungsgefühlen), die mit einfachen Lösungen (z.B. nur mit Medikamenten) schwierig zu bessern bzw. zu heilen sind.

Für solche Beschwerden sind ein umfassenderes Verständnis (körperlich – seelisch – sozial) und eine umfassendere Therapie erforderlich. Früher bezeichnete man dies gern als „ganzheitlich",  ein an sich guter Begriff, der jedoch etwas zu häufig benutzt wurde. 

Heute sprechen wir eher von einer „systemischen“ Sichtweise, d.h. wir versuchen möglichst viel von dem „System“ zu erfassen, in dem ein Patient lebt, d.h. von seinem sozialen und familiären Umfeld, seiner Vorgeschichte, den körperlichen Erkrankungen, seiner sportlichen Aktivität usw.

Hieraus ergeben sich dann andere Formen der Behandlung, die wir als „multimodal“ bezeichnen (Multi = viele, Modus = Art und Weise), d.h. wir bemühen uns, die Beschwerden auf eine vielschichtige, umfassende Weise  zu lindern.

Im Alltag heißt das: Medikamente treten in ihrer Bedeutung häufig zurück, und wichtiger werden:  Selbsthilfe, Ernährungsumstellung, Anleitung zur Bewegung, Physiotherapie (Krankengymnastik), Massagen, Muskelaufbau, Kälte- und Wärmeanwendungen, sanfte Naturheilverfahren und psychotherapeutische Verfahren.

Dies hat Auswirkungen auf unsere Arbeitsweise: Ärzte, Psychologen, Physiotherapeuten, Arzthelferinnen und weitere Mitarbeiter arbeiten gleichermaßen engagiert an der Behandlung mit. Unter einer gemeinsamen Sichtweise versucht jeder, das jeweils Beste aus seinem Fachgebiet beizutragen.

In unserer Arbeitsweise verstehen wir uns als ein Team von ärztlichen und nicht ärztlichen Spezialisten, die für die Entwicklung Ihrer Gesundheit eng zusammenarbeiten. Wir engagieren uns dabei an der Entwicklung des Modells einer zukünftigen Medizin, in der Patienten, medizinisches Team und weitere Institutionen an einem Strang ziehen, um gemeinsam nicht nur Krankheiten zu beseitigen, sondern Gesundheit wirklich zu fördern. Ein wichtiges Element unserer Arbeit ist die Forschung. Wir überprüfen damit unsere Verfahren kritisch und entwickeln gleichzeitig neue und wirkungsvollere Behandlungsweisen.

In den letzten Jahren konnten wir eine Reihe von Krankheitsbilder vertieft erforschen und besser verstehen. Die Ergebnisse dieser Bemühungen fließen in unsere Therapie ein und werden auch auf diesen Seiten dargestellt. 

Zur Geschichte

Die Praxis Dr. Weiss gibt es etwa seit dem Jahr 1839! Sie ging seit dem Ur-Ur-Großvater vom Vater auf den Sohn über. Auch ein Sohn von Dr. Weiss ist wieder als Arzt tätig. 

Dr. Thomas Weiss hat in Heidelberg und Zürich studiert und war danach 10 Jahre in verschiedenen Kliniken, u.a. an den Universitäten Heidelberg und Mannheim, sowie in den USA tätig. Über längere Zeit war er als TV-Arzt beim SWR ("Praxis Dr. Weiss") tätig. Er ist Autor zahlreicher Bücher, wissenschaftlicher Artikel, Medienbeiträge im öffentlichen und privaten TV, Radio und Publikumszeitschriften.

Dr. Thomas Weiss hat sie von Dr. Helmut Weiss, seinem Vater im Jahr 1987 übernommen. Dieser war einer der Väter der Naturheilkunde in Deutschland und hat in zahllosen Vorträgen, Artikeln, Fernsehbeiträgen und durch ein Buch zur Verbreitung dieser Medizin in über dreißigjähriger Tätigkeit beigetragen.

  • Dr. med. Friedrich Weiss (1809-1876)
  • Dr. med. Karl Weiss (1840-1917)
  • Dr. med. Richard Weiss (1879-1966)
  • Dr. med. Helmut Weiss (1917-1987)
  • Dr. med. Thomas Weiss (1952)

Team

Ärzte

 

Die meisten unsere Patienten sagen, die besondere Stärke läge in der Freundlichkeit und Kompetenz der Mitarbeiter.

Wir arbeiten ausgesprochen gerne zusammen! Durch regelmäßige Besprechungen, durch Fortbildungen, durch Unterstützung von Experten und durch gegenseitige Unterstützung versuchen wir die Probleme unserer Arbeitsfelder immer besser zu verstehen und daraus neue Therapieansätze zu entwickeln. 

In den letzten Jahren waren wir sehr beeindruckt und dankbar, dass die von uns entwickelten neuen Verständnis- und Therapieansätze so gute Erfolge zeigten und wir damit vielen Menschen weiterhelfen konnten. 

Dr. med. Thomas Weiss

  • Facharzt für Allgemeinmedizin
  • Facharzt für Psychiatrie
  • Facharzt für Psychotherapie und psychosomatische Medizin
  • Psychoanalyse
  • Naturheilverfahren
  • Umweltmedizin
  • Akupunktur

Dr. Weiss ist weiterhin Familientherapeut mit einer Ausbildung in systemischer Familientherapie, Lehrbeauftragter der Universität Heidelberg, im Vorstand der Deutschen Rheumaliga Baden-Württemberg, engagiert sich bei der Fortbildung von Ärzten, Studenten und Physiotherapeuten und ist publizistisch tätig. 

Dr. med. Johannes Kienzler

  • Facharzt für Allgemeinmedizin
  • Psychotherapie
  • Akupunktur
  • Notfallmedizin

Dr. Kienzler ist ebenso als Coach engagiert.

Anmeldung

Therapie Praxis

Physiotherapie - Massagen

Therapieangebote

Grundlagen

Funktionelle Störungen

Bei funktionellen Störungenì bezeichnet werden, liegt eine Veänderung der Steuerung von Körperprozessen zugrunde. Diese Steuerung wird durch unser "inneres Betriebssystem", dem vegetativen Nervensystem, organisiert. Darunter wird die Regelung aller lebenswichtiger Prozesse verstanden, die wir bewusst nicht oder sehr wenig beeinflussen können: Atmung, Herzschlag, Verdauung, Ausscheidung, Stoffwechsel, Schlaf-Wach-Rhythmus.

Beispiele für funktionelle Störungen: Reizmagen-, Reizdarmsyndrom, Reizblase, chronische Schmerzzustände (z.B. Kopfschmerzen, Migräne, Fibromyalgie), Schwindel, Erschöpfungssyndrome, Atemstörungen, funktionelle Herzbeschwerden, erhöhte Reizempfindlichkeit, Tinnitus, vermehrte Schreckhaftigkeit, Angststörungen, Panikattacken, Gewichtsprobleme - oft verbunden mit Wassereinlagerungen - z.B. Lipödem

Das innere Betreibssystem

Das vegetative Nervensystem hat sich im Verlauf der Evolution an die Lebensbedingungen der frühen Menschen angepasst. Unsere Vorfahren mussten mit knapper Nahrung, Kälte und Entbehrung zurechtkommen. Besonders wichtig war eine Funktion, die wir als Stressreaktion bezeichnen.

Bei einer akuten Gefahrenlage musste auf Knopfdruck ein optimales Funktionieren des Körpers garantiert sein. Durch ein schnelles Zusammenspiel von Nerven und Hormonen wird der gesamte Körper auf maximale Leistungsfähigkeit eingestellt. Bei der Begegnung mit wilden Tieren nehmen etwa Sensibilität, Wachheit und Aufmerksamkeit zu, Kreislauf, Atmung und Muskulatur stellen sich auf Aktion ein, während andere Systeme (z.B. Immunsystem, Geschlechts- und Verdauungsorgane) sinnvollerweise gehemmt werden.

Diese Reaktionsmuster sind sinnvoll und haben sich über Jahrmillionen bestens bewährt. Heute haben sich für uns Menschen die Lebensbedingungen dramatisch geändert. Wir stehen vor völlig neuen Herausforderungen im Umgang mit unserer Nahrung und haben komplexere Anforderungen in Beruf und Familie zu erfüllen. Dabei müssen wir uns gleichzeitig mit dem Verstand, dem Gefühl und auch mit der Körperregulation auf die neue Situation einstellen.

Dem Verstand gelingt das in der Regel am leichtesten. Eine (un-)bewusste Verwechslung eines Chefs mit einem Tiger kommt recht selten vor. Etwas schwieriger sieht es bei der emotionalen Seite aus. Ein Chef kann fast so bedrohlich wie ein Tiger wirken.

Am schwersten sind die vegetativen Reaktionen beinflussbar. Herzklopfen, Blutdrucksteigerung, Veränderungen der Muskelspannung oder Erröten geschehen „vollautomatisch“. Sie entziehen sich dem eigenen Willen weitgehend oder vollständig. Unsere vegetative Steuerung gehorcht also eigenen Gesetzen, die einst vor langer Zeit geschrieben wurden und für eine andere Umgebung optimiert wurden.

Obwohl wir heute weit weniger durch Hungersnöte oder Tiger bedroht sind, reagiert unser vegetatives Nervensystem jedoch immer noch sehr stabil nach den gleichen Mustern wie zur Jäger- und Sammlerzeit. Zusammengefasst wandelt sich das, was einst sinnvoll war, in Unsinn, in Beschwerden um.

Viele funktionelle Störungen können somit als Zerrbild eigentlich sinnvoller Reaktionen aus längst vergangenen Zeiten verstanden werden. Ungleichgewicht Unsere derzeitige Lebensrealität bedeutet, dass wir in einigen Bereichen überfordert werden (z.B. Stress/Anspannung), während gleichzeitig in vielen Gebieten eine Unterforderung besteht (Bewegung, Kälte, vorübergehender Nahrungsmangel, Koordination). So kommt es gleichzeitig zu Übersteuerungen und zu einem Verlust von Fähigkeiten.

Ungleichgewicht

Unsere derzeitige Lebensrealität bedeutet, dass wir in einigen Bereichen berfordert werden (z.B. Stress/Anspannung), während gleichzeitig in vielen Gebieten eine Unterforderung besteht (Bewegung, Kälte, vorübergehender Nahrungsmangel, Koordination). So kommt es gleichzeitig zu Übersteuerungen und zu einem Verlust von Fähigkeiten. 

Multimodale Therapie

Wir haben uns im Laufe der Jahre auf die Behandlung  verschiedener chronischer Krankheitsbilder und funktioneller Störungen spezialisiert. Dazu gehören vor allem chronische Schmerzerkrankungen wie Fibromyalgie, funktionelle Störungen ( z.B. Reizdarmsyndrom, Erschöpfungssyndrome, Schwindel) und Lymph-/Lipödeme. (s. Krankheitsbilder ). Hinter diesen Beschwerdebildern steht nicht nur ein isolierter „Defekt“ sondern eine komplexe Regulationsstörung, die oft mit einer Vielzahl von funktionellen Einschränkungen und Beschwerden einhergeht.

Je länger solch eine Störung besteht, desto verfestigter und schwerer zu beeinflussen wird sie. Meist werden zunehmend andere Körperfunktionen beeinträchtigt. Die Chronifizierung der Beschwerden geht auch „in der Tiefe“ mit einer Chronifizierung der gestörten bzw. hypersensitiven Regulationsmechanismen einher - was zu einer gegenseitigen Verstärkung in einer Art Teufelskreis führt. Damit  neigen diese Beschwerdekomplexe zur Chronifizierung,  langsamen Verschlechterung und zur Ausweitung („Spreading“). 

Dies macht verständlich, dass solche komplexen und verfestigten (stabilisierten?) Veränderungen mit Einzelmaßnahmen (nur Medikamente, oder gelegentliche Massagen/Lympfdrainagen) kaum wirksam zu bessern sind.  Eine Erfahrung, die viele dieser Patienten oft über Jahre machen mussten.

Durch unsere lange Forschung und Erfahrung können wir für diese Erkrankungen ein zunehmend umfassenderes Verständnis gewinnen. Darauf basierend entwickeln wir  optimierte und hochqualitative Therapiemodelle, die in der Lage sind, die komplexen bio-psycho-sozialen Prozesse zu beeinflussen und eine (entscheidende?) Wende zur nachhaltigen Besserung in Gang zu setzen. Für relevante Therapiefortschritte zeigen sich folgende Aspekte als wesentlich: 

  • Behandlungen, die auf vielen Ebenen (und Regelkreisen) gleichzeitig ansetzen (multimodale Therapie)
  • Hohe Behandlungsfrequenz, d.h. viele Anwendungen in kurzer Zeit (Intensivtherapie ermöglicht neue „Lernerfahrung“)
  • Einbeziehung von Selbsthilfe als wesentliches Therapieelement (Selbstwirksamkeit und kontinuierliche Verstärkung)
  • Wiederholung der positiven Lernerfahrung, sog. „Auffrischungen“ oder „booster-sessions“ (Nachhaltigkeit)

Drei Ebenen

Wir Menschen sind auf allen Ebenen bis ins höchste Alter lernfähig. Das betrifft nicht nur Wissen und Fähigkeiten sondern auchdie Reaktionen des Körpers. Schmerzen, vegetative Beschwerden oder übersteigerte Sensibilität können wieder “verlernt” werden. 

Um den Verstand, das Gefühl und die Körperregulation wirksam zu erreichen, muss die Sprache für jeden Bereich stimmig gewählt sein: 

  • Der Verstand wird durch plausible Argumente überzeugt. 
  • Das Gefühl reagiert auf Berührung der Seele. 
  • Der Körper fühlt sich durch “hautnahen”Kontakt, durch Spüren und Bewegung unmittelbar angesprochen. 

Bei der Behandlung von funktionellen Störungenmüssen alle drei Bereiche berücksichtigt werden. 

  • Wenn die Beschwerden verstanden werden können, vermindern sich bereits Angst und Anspannung. 
  • In einer tragfähigen und wohltuenden emotionalen Atmosphäre kann sich das Innere öffnen. Dies ist die Grundvoraussetzung, um das Wagnis des Wandels aufzunehmen. 
  • Das körperliche Erleben von achtsamer Berührung führt zu einer Beruhigung der gesteigerten Sensibilität. Das unmittelbare Erleben von neuen Aktivitätsräumen frei von Angst und Beschwerden schafft zunehmendes Vertrauen in die eigene Vitalität. 

Einmal ist keinmal!

Um die negative Wirkung einer schmerzhaften Erfahrung aufzuheben, ist ein Vielfaches an positivem Erleben notwendig. Heilsam sind solche korrigierenden Erfahrungen insbesondere, wenn Geist, Gefühl und Sinnesorgane gleichzeitig vermitteln, dass die Bedrohung überwunden ist. Das ist das Ziel unserer multimodalen Therapie. Damit wollen durch wiederholte positive Erfahrungen zunehmendes Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und wachsendes Wohlbefinden erzeugen.

In anderen Worten: Um ein Schutzmuster aufzubauen, genügt eine einzige schlechte Erfahrung (z.B. vom Hund gebissen werden). Um ein Schutzmuster wieder abzubauen, sind viele andere, positive Erfahrungen (sehr oft nicht gebissen werden) nötig.

 

Behandlungsmodule

Information und Aufklärung

Information

Aus unserer Sicht ist es von zentraler Bedeutung, wie ein Beschwerdebild eingeordnet und verstanden wird. Daher legen wir größten Wert auf Aufklärung im Einzelgespräch und auch in Gruppen. 

In der Regel haben führen wir eine Gruppensitzung pro Tag durch. Dabei geht es vor allem um Informationen und konkrete Anleitungen, wie mit den Beschwerden nach der Therapie umzugehen ist. Ebenso gut: Zu sehen, dass auch andere unter ähnlichen Beschwerden leiden und sich mit diesen auszutauschen. 

Physiotherapie

Physiotherapie

Auf unsere Physiotherapieabteilung sind wir besonders stolz. Wir möchten Ihnen nicht nur ein weites Spektrum von physiotherapeutischen Leistungen anbieten, wir möchten das auch besonders gut tun. 

Am wichigsten sind natürlich die hochqualifizierten Mitarbeiter, die sich beständig weiterbilden. Doch wir möchten Ihnen auch schöne, gepflegte Räume, moderne Geräte und genügend Zeit zur Verfügung stellen. So arbeiten wir (bei gleichen Gebühren) 30 statt der üblichen 15 Minuten (z.B. bei KG).

Psychotherapie

Therapeutisches Team

Dr. Weiss und Dr. Kienzler sind beide auch erfahrene Psychotherapeuten. Therapeutische Gespräche sind daher Teil unseres Angebotes. 

Falls Sie zu einer Intensivtherapie zu uns kommen möchten, dann können wir innerhalb dieser kurzen Zeit natürlich nur eine gewisse Anzahl von Gesprächen führen, in denen wir uns auf zentrale Themen begrenzen. 

Doch unter „Psychotherapie“ ist mehr als nur das Gespräch zwischen Therapeut und Patient. Es kommt auf die therapeutische Haltung des gesamten Teams an, die gemeinsam mit Ihnen an Ihrem Fortschritt  arbeiten!

Trainingstherapie

AlterG: Gehen mit Sieben-Meilen-Stiefeln

Das Antischwerkraft-Laufband “AlterG”(to alter = ändern, G = physikalisch für  Schwerkraft) ist ein computer-kontrolliertes Laufbandsystem, bei dem der Patient ab Taillen-Höhe in einer luftdichten Kammer über dem Laufband eingeschlossen werden kann.

Anhand neuester Differenzluftdruck-Technologie erzeugt das AlterG Antischwerkraft-Laufband  eine gleichförmige Hebekraft, die auftretende Stoßkräfte beim Gehen oder Laufen stark reduziert. Mit speziellen mit einem Reißverschluss versehenen  Neopren-Shorts  schließt sich der Benutzer in der luftdichten Kammer über dem Laufband ein und stellt anschließend über die Druck-/Körpergewichtssteuerung des Gerätes sein Trainingsgewicht manuell ein. 

In präzisen Stufen von 1 % kann das Benutzergewicht um bis zu 80 % reduziert werden. Es resultiert ein natürlicher Gang, der weder durch Wasser noch durch Gurte behindert wird und somit einen nahtlosen ‹bergang  bis hin zur vollen Belastung ermöglicht. Das eigentliche Gehen (in horizontaler Richtung) ist völlig natürlich, die Schwerkraft (in vertikaler Richtung) dagegen reduziert bis fast aufgehoben.

Der Effekt ist grandios. Es ist das Gefühl, wie auf Wolken zu laufen. So kann eine völlig neue Erfahrung gemacht werden. Gehen, Joggen und Rennen machen Spaßund  verursachen keinen Schmerz. Wir sehen, dass auf diese Weise Lernvorgänge im Gehirn angestoßen werden, die innerhalb kurzer Zeit dysfunktionales Verhalten (z.B. Schonhinken) beseitigen. Daneben ist dadurch auch eine körperliche Belastung ohne ein Anschwellen der Beine möglich, da der Luftdruck dem entgegen wirkt. 

Vibrationsplatte "Galileo"

Wir führen in unserer Praxisklinik ein spezielles Training mit dem Galileo-System durch. Dabei handelt es sich um ein wissenschaftlich ausgezeichnet untersuchtes System, hocheffektiv Muskulatur aufzubauen, die Koordination zu verbessern, Muskulatur zu lockern, denBeckenboden und die Rückenmuskulatur zu kräftigen. Es wird auch als „Sport für Unsportliche“ bezeichnet. Tatsächlich reichen die Anwendungsmöglichkeiten von Schwerkranken bis zu Hochleistungssportlern. Sogar in der Raumfahrt wird es genutzt: Derzeit laufen die Vorbereitungen, das Gerät für einen möglichen Marsflug zu nutzen. Diese Form des Trainings können auch schwer beeinträchtigte Schmerzpatienten ausgezeichnet absolvieren.

Das Grundprinzip ist einfach: Sie stellen sich auf eine Wippe, die sich mit einer Frequenz zwischen 5 und 30 Mal in der Sekunde auf- und abwärts bewegt. Die Bewegungshöhe ist gering und beträgt maximal 1 cm. Dies ist nicht belastend. Wer unsicher ist, kann sich zusätzlich an einem breiten Haltebügel festhalten. Sie müssen für das Training nichts weiter tun. Wenn Sie auf dem Gerät stehen, bewegt sich die Wippe. Ihr Körper gleicht automatisch die Bewegung völlig aus. So kommt es zu einem rhythmischen Wechsel von Anspannung und Entspannung der Muskulatur.

Je nach eingestellter Frequenz werden in der Muskultur sog. „Dehnreflexe“in langsamer oder rascher Folge ausgelöst. Solche Dehnreflexe löst der Arzt beispielsweise mit dem Reflexhammer aus. Sie werden aus dem Rückenmark heraus gesteuert und unterliegen nicht unserer willentlichen Steuerung. Somit handelt es sich bei diesem Training um eine grundsätzlich andere Form der Belastung im Vergleich zu klassischen Trainingsmaßnahmen.

Angenommen, Sie trainieren eine Minute bei 25 Hertz (also 25 Schwingungen in der Sekunde), dann ziehen sich die Muskeln 1500 Mal in dieser Minute zusammen und entspannen sich wieder. Bei einem 5-Minuten-Training kommen Sie auf 7500 Zyklen! Solche Zahlen sind im Fitness-Studio nur in einem mehrstündigen Training erreichbar.

Das Galileo-Training eignet sich besonders für Patienten, die, z.B. auf Grund von Schmerzen, nicht mehr körperlich trainieren können. Im Gegensatz zum Sport im Fitness-Studio ist dieses Training kaum belastend und kann auch von Menschen mit sehr geringer Leistungsfähigkeit durchgeführt werden. Besonders eignet sich dieses Training z.B. für Patienten mit Fibromyalgiesyndrom, chronischen Rückenschmerzen, Lipödem, Lymphödem oder chronischen Verspannungen. Effektiv kann auch der Beckenboden bei Blasenschwäche gestärkt werden. Ein weiteres Einsatzgebiet ist die Behandlung der Osteoporose, der Sturzprophylaxe und des Schwindels.

Wärme-Kälte-Therapie

Wärme -und Kälteanwendungen zählen zu den klassischen Naturheilverfahren und gleichzeitig zu den ältesten Heilmitteln in der Medizin. Neben den bekannten Verfahren wie Fango, Wärme- und Kältepacks verfügen wir auch über zwei besonders angenehme und wirksame Formen der physikalischen Therapie. 

Wärmekammer

Die Infrarotkabine (IRK) ist eine äußerst effektive Form der Wärmetherapie. Äußerlich gleicht sie der finnischen Sauna. Im Gegensatz zur klassischen Sauna gibt es jedoch keinen Ofen. An seiner Stelle sind zahlreiche Infrarotstrahler vorhanden, deren milde Wärme direkt auf den Körper einwirkt. Zusätzlich ist es möglich, mit Hochleistungs-Strahlern gezielt einzelne Bezirke, z.B. den Rücken, aufzuwärmen. 

Diese Form der Wärme erreicht nicht nur die obersten Hautschichten, sondern dringt tiefer ins Gewebe ein. Gleichzeitig ist sie weniger belastend als die klassische Sauna. Sie wirkt muskelentspannend, gewebelockernd, durchblutungsfördernd, schmerzlindernd und unterstützend bei Gewichtsreduktion.

Kältekammer

Besondersfreuen wir uns, unseren Patienten eine Ganzkörperkältetherapie  (GKT) anbieten zu können. Auf diesem Therapiegebiet sind wir Vorreiter in Deutschland mit der ersten ambulanten Kältekammer. 

Die Kältekammer ist ein kleiner Raum, in dem eine Temperatur von -80 C oder tiefer herrscht. Dieser Raum wird in Badekleidung oder Unterwäsche (z.B. im Anschluss an einen Aufenthalt in der Wärmekammer) betreten. Der Aufenthalt beträgt 1 bis 5 Minuten, wobei diese Zeit meist im Verlauf von ein bis zwei Wochen zunimmt. Jenach Möglichkeit gehen unsere Patienten ein- bis zweimal pro Tag in die Kältekammer. 

Der Haupteffekt ist eine rasche Schmerzlinderung. Diese setzt meist unmittelbar ein. Nach 1-2 Stunden verliert sich der positive Effekt. Hat man jedoch eine Serie von 10-20 Kältebehandlungen hinter sich, kann die Schmerzlinderung, wie Studien zeigen, monatelang anhalten. 

Hintergrund dürfte eine Anhebung der Reizschwelle sein, was früher etwas altmodisch als „Abhärtung“bezeichnet wurde. Nicht nur die Schmerzschwelle wirdangehoben, auch andere Formen der Reizempfindlichkeit lassen nach. Daher setzen wir die Kältekammer mit Erfolg auch bei anderen Formen von funktionellen Störungen ein. 

Die Kältetherapie wirkt immunmodulierend, d.h. sie bremst ein überschießendes und verbessert ein schlecht funktionierendes Immunsystem. So wird die Kältetherapie auch gerne bei Neurodermitis, Schuppenflechte (Psoriasis) und anderen Störungen des Immunsystems eingesetzt. 

Schließlich bewirkt die Kältekammer eine Steigerung des Leistungsvermögens und des Wohlbefindens. Viele Profi-Sportler und Manager suchen aus diesem Grund regelmäßig die Kältekammer auf. 

Insgesamt ist es eine der wirksamsten Formen, die Regulationsfähigkeit des vegetativen Nervensystems zu steigern. 

Was ist eine Kältekammer?

Die Ganzkörperkältetherapie ist ein neues hochwirksame Therapie von verschiedenen rheumatischen Erkrankungen, das ursprünglich in Japan entwickelt wurde und seit 1980 in Europa bekannt ist. In Deutschland wurde es 1985 in verschiedenen Kliniken (vorwiegend Rheumakliniken) eingeführt. Seit 1998 gibt es nun erstmalig die Möglichkeit diese Therapie auch ambulant durchzuführen. Dabei waren wir die ambulanten Vorreiter dieser Therapie in Deutschland.

Die Kältekammer ist ein etwa zwei bis vier Quadratmeter großer Raum, der auf eine Temperatur zwischen -70 und -80°C gekühlt wird. Neben der Temperatur ist die Luftzirkulation regelbar, so dass der Wärmeentzug der Haut individuell gestaltet werden kann. Auf diese Weise kann die subjektiv wirksame Temperatur (wind chill) auf über -100° abgesenkt werden.

Die Kammer ist freundlich beleuchtet und durch eine große beheizte Scheibe (kein Beschlagen) mit dem Vorraum verbunden, in dem sich das Kontrollpersonal aufhält. Die Kältekammer ist extrem trocken, Luftfeuchtigkeit ist praktisch nicht mehr vorhanden. Dadurch wird die tiefe Temperatur in der Regel als angenehm empfunden.

Man betritt den Raum einzeln in Badekleidung/Unterbekleidung und mit Badeschuhen. Wenn ein Patient sehr zum Frieren neigt, können Handschuhe, Ohrenschützer und Mundschutz (bei uns erhältlich) sowie Strümpfe getragen werden. Die Aufenthaltsdauer beträgt ein bis vier Minuten. Während des Aufenthaltes sollte man sich in der Kammer langsam hin und her bewegen.

Die Türe ist nur mit einem Magnet verschlossen und kann mit einem Finger geöffnet werden, was für Menschen wichtig ist, die zur Angst vor der Enge neigen. 

Nicht so kalt wie vermutet

Bei der GKT ist die Luft extrem trocken. Dadurch verändert sich das Kälteempfinden. Obwohl Fibromyalgie-Patienten in der Regel sehr verfröstelt sind, können Sie die trockene Kälte sehr gut ertragen. Sie wird eher als Prickeln auf der Haut geschildert.

Vergleichbar ist dies dem Erlebnis, wenn man in einer klaren, klirrend kalten Winternacht leichtbekleidet vor die Tür tritt. Man friert nicht sogleich sondern fühlt sich eher erfrischt und belebt.

Wie oft? Wie lange?

Anfänglich sollte die Behandlung möglichst häufig stattfinden, wobei sich eine ein- oder mehrmalige Behandlung täglich günstig auswirkt. Dies richtet sich naturgemäß nach den persönlichen Gegebenheiten (z.B. Wohnort).

Meist setzen wir das Verfahren in den ersten 2 Wochen täglich ein, danach in abnehmender Häufigkeit. Patienten, die zu einer 14tägigen Intensivbehandlung sind, gehen in der Regel zweimal am Tag in die Kältekammer.

Die meisten Patienten bleiben dann zwischen 1 bis 5 Minuten in der "coolen" Luft.

Audiobeitrag Bayrischer Rundfunk

Entstauung von Lipödem/Lymphödem

Ödemtherapie (Lipödem/Lymphödem)

Wassereinlagerungen (med. Ödeme) spielen bei vielen Erkrankungen eine große Rolle. Vor allem verstärken sie Schmerzen. Mit Medikamenten alleine lassen sie sich nur begrenzt reduzieren. Man benötigt weitere Behandlungsverfahren, um dauerhaft Erfolg zu haben. Hier verfügen wir über eine breite Palette von Möglichkeiten. 

Manuelle Lymphdrainage

Bei der manuellen Lymphdrainage wird der natürliche Prozess der Lymphentleerung durch eine spezielle Massage unterstützt. Eine geschickte Technik sorgt durch Druck und Sog zur Entleerung des gestauten Gewebes. Physiotherapeuten benutzen Grifftechniken, bei denen Namen wie „Pumpgriff“ oder „Schöpfgriff“bereits die Funktion erklären.

So wird die Eigenbewegung der Lymphgefäße angeregt und durch sanften Druck die Flüssigkeit in Richtung Zentrum verschoben. Lässt der Druck auf die Haut nach, entsteht mit Hilfe des Klappenspiels der Lymphgefäße ein Unterdruck, der die Lymphflüssigkeit von unten ansaugt. Diese leichten Bewegungen erfolgen rhythmisch etwa im Sekundentakt, wobei jede Hautpartie 5-6 Mal hintereinander massiert wird. Für viele unserer Patienten ist dies eine der „schönsten“Behandlungen, bei denen sie sich gleichzeitig wunderbar entspannen können. 

Kompressionsstrümpfe

Lassen Ödeme nach und werden die Beine schlanker, verordnen wir bei Bedarf häufig Kompressionsstrümpfe. So wird der Effekt der Behandlung stabilisiert und weiter gefördert. Auf diesem Gebiet haben sich in den letzten Jahren große Fortschritte ergeben. Die einst gefürchteten „Gummistrümpfe“gehören der Vergangenheit an. Heute gibt es Kompressionsstrümpfe in vielen modischen Farben und Ausführungen, die in jeder Weise „tragbar“sind und deren Kosten von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden.  

Apparative Kompression

Neben der manuellen Lymphdrainage wird die apparative Kompression von unseren Patienten am meisten geschätzt. Es ist eines der wirksamsten Verfahren, um eine nachhaltige Entstauung des Körpers zu erreichen. 

Im Prinzip sieht ein Gerät zur apparativen Kompression wie eine überdimensionale Hose oder Raumanzug aus. Man legt sich für eine halbe Stunde dort hinein. Es bauen sich dann Druckwellen auf, die rhythmisch über den Körper wandern. 

Wir arbeiten mit Geräten,die pro Bein 12 Luftkammern besitzen. Sie füllen sich stufenweise von unten nach oben. Der Druck baut sich erst an den Füßen auf, wird dort aufrechterhalten, während die oben liegenden Kammern Schritt für Schritt zugeschaltet werden. So wird die Flüssigkeit langsam nach oben aus dem Bein herausgedrückt. Nach ungefähr 30 Sekunden ist ein Zyklus beendet. Der Druck entweicht aus den Kammern und eine neue Kompressionsrunde beginnt. Der Druck wird für jeden Patienten individuell eingestellt und ist auch währendder Behandlung änderbar. 

Der Effekt macht sich unmittelbar nach der Behandlung bemerkbar: Das mobilisierte Gewebe-Wasser wird ausgeschieden. 

Unterdruck-Massagen

Die älteste und bekannteste Art, Unterdruck therapeutisch einzusetzen, ist das Schröpfen. Während das klassische Schröpfen eher von historischem Interesse ist, bevorzugen wir modernere und effektivere Methoden. Wir setzen Geräte ein, bei denen die Haut rhythmisch angezogen und losgelassen wird. So wird ein Pump-Effekt auf die tiefen Schichten des Bindegewebes ausgeübt und die Lymphe aus der Tiefe an die Oberfläche geleitet. Ödeme werden so entleert.Anschließend wird die Lymphe entlang ihrer physiologischen Bahnen ähnlich wie bei der manuellen Lymphdrainage abgeleitet. 

Auf diese Weise kommt es zu einer milden Entstauung und Lockerung des Bindegewebes, die auch von den Patienten vertragen werden, für die eine klassische Knetmassage nicht in Frage kommt. Viele Patienten sprechen von einer Wohltat und fühlen sich wie befreit, wenn sie die Vakuum-Massage erhalten haben. Hauptanwendungsgebiete sind Wassereinlagerungen, Schmerzen, Muskelverspannungen und Hautglättung. 

Endermologie - LPG

Die Endermologie - auch nach dem Hersteller „LPG“ bezeichnet - ist ein high-tech-Massageverfahren, das sich in vielen Teilen der Welt einen festen Platz unter den medizinischen Behandlungsverfahren erworben hat. In Deutschland ist es noch wenig bekannt. 

Dabei wird mit einem speziell für diesen Zweck entwickelten Gerät eine Hautfalte erfasst, ein- und ausgerollt und somit durch eine Art “Hautgymnastik”das Bindegewebe aufgebaut. Dabei wird nicht nur die Haut, sondern auch das darunter liegende Bindegewebe erfasst und ebenso die Unterhautfettablagerungen.

Die Endermologie ist imstande, einen natürlichen Vorgang in die Wege zu leiten, der übermäßige Fettablagerungen abbaut und gleichzeitig die Haut kräftigt und strafft. Das Resultat: Die Cellulite geht zurück, die Haut wird  glatter und fester. Wir sind von diesem Verfahren sehr überzeugt. Es stellt eine der wenigen Möglichkeiten dar, gegen Cellulite/Lipödem wirksam vorzugehen. Dies gilt insbesondere, wenn noch weitere Therapieschritte eingeleitet werden. Daneben wird die Endermologie auch zur Behandlung von Narben, nach Operationen, zur Therapie von Verbrennungsfolgen und bei regionalen Schmerzen und Ödemen eingesetzt. 

Neuro- und Lymphtaping

Neuro-Taping und Lymph-Taping ist eine nicht-medikamentöse Therapie von Schmerzen, Schwellungen und Bewegungseinschränkungen. Dabei wird ein spezielles, nicht-allergenes Tape (elastischer Verband) auf die Haut aufgebracht. Es kann dort Stunden oder Tage (manchmal sogar Wochen) bleiben und sorgt für eine Schmerzreduktion, Verbesserung der Beweglichkeit, der Gelenkfunktion und der Durchblutung. Die Wirkungsweise ist noch nicht ganz geklärt, doch nimmt man an, dass durch das Tape eine Steigerung der Propriozeption, also der Körperwahrnehmung, erzeugt wird. So wäre es ein Verfahren, das auf ähnliche Mechanismen wie die Akupunktur zurückgreift. Wir setzen es daher auch gerne in Kombination mit Akupunktur-Dauernadeln ein. 

Entspannung

Wohlfühlen & Genießen

Genuss ist therapeutisch!

Bestehen Schmerz, Angst, Stress, leistungsdruck über län- gere Zeit, dann hält der Körper die Alarmbereitschaft und erhöhte Sensibilität dauerhaft aufrecht. es kommt zu einer ständigen Überflutung durch bedrohliche Reize. Mit der Zeit verändern sich die Hirnstrukturen, das Gehirn wird überreizt und überfordert. Dabei spielt es kaum eine Rolle, ob die Gefahren real oder nur empfunden sind. Die Balance zwischen An- und Entspannung ist gestört.

Doch unsere Sinnesorgane liefern nicht nur Gefahrenmeldungen. Sie berichten ebenso von anderen Dingen, die sich sowohl in der Außenwelt als auch im Inneren abspielen. Sie können gleichfalls Wohlgefühl, Ruhe und Genuss vermitteln. Stehen diese Empfindungen im Vordergrund, dann verändert sich die Reizverarbeitung im Gehirn. Anspannung und Angst lassen nach, die wachsam-misstrauischen Gehirnteile beruhigen sich.

Dabei lässt sich das Gehirn nicht leicht bekehren. hatte es vorher schlechte Erfahrungen gemacht, findet es erst durch die wiederholte, sinnliche Erfahrung von Sicherheit und Wohlbefinden zur Ruhe. Aber durch ständiges Wiederholen - wie beim Vokabellernen - lassen sich die aus Vorsicht mis- strauischen Hirnstrukturen schließlich überzeugen.

Wieder langsam genießen zu lernen ist also eine wunderbare Methode, die bei der Überwindung der Überreizung und damit z.B. bei chronischen Schmerzen hilft. es ist der Kern dessen, was oft als „Verlernen“ von Schmerzen oder körperlichen Beschwerden bezeichnet wird.

Wie bieten eine Vielzahl von Massagen an. Mukabhyanga (ayurvedische Gesichtsmassage), Abhyanga (ayurvedische Öl-Massage), Lomi Lomi (hawaiianische Massage) und andere. 

Entspannungsverfahren

Entspannungsverfahren sind bei vielen funktionellen Krankheiten hilfreich und sinnvoll. Am bekanntesten ist das autogene Training. Es ist allerdings gerade dann besonders schwierig durchzuführen, wenn man unter Schmerzen oder anderen drängenden Symptomen leidet.

Günstiger ist die sog. „progressiveMuskelrelaxation nach Jacobson“. Das ist eine komplizierte Bezeichnung für ein relativ einfaches Verfahren. Hierbei kann man in kurzer Zeit lernen, wie man Muskeln erst an- und dann entspannen kann. Dies ist dann nicht nur für die Muskulatur, sondern für den gesamten Körper eine Wohltat. Wir zeigen Ihnen diese oder andere Formen der Entspannung. 

Wie Sie das dann zuhause fortsetzen können, zeigen wir Ihnendann online.

Aromamassage

Ätherische Öle haben eine vielfältige Wirkung auf die Gesundheit und werden seit Jahrtausenden in der Medizin eingesetzt. Ihre Wirkung entfaltet sich sowohl auf Grund ihres Geruchs, derWirkung auf die Schleimhäute (Nase, Rachen, Lungen) als auch durch den direkten Einfluss auf Haut und Muskulatur. Häufig werden sie bei Störungen des vegetativen Nervensystems, bei Störungen des Immunsystems aber auch bei Schmerzen und Verspannungen als ergänzendes Therapieverfahren eingesetzt. Bei der Aroma-Massage nutzt man die Wirkung von naturbelassenen, hochwertigen ätherischen Ölen und verstärkt sie mit einer sanften Streichmassage. 

Bei vielen Schmerzerkrankungen aber auch bei Verspannungen oder auch zur allgemeinen Regeneration ist dies ein 

hochgeschätztes, äußerst angenehmes Verfahren. Am liebsten möchte man gar nicht mehr damit aufhören...

Hot-Stones-Massage

Das Auflegen oder die Massage mit heißen Steinen ist eine uralte Heilmethode, die in den letzten Jahren wieder neu entdeckt wurde. Sie wurde praktisch in allen Erdteilen durchgeführt. Sowohl in Asien, im pazifischenRaum und bei den Indianern Amerikas wurden heiße Steine therapeutisch verwendet.

Bei uns verwenden wir glatte, runde Basaltsteine, die im heißen Wasser erwärmt wurden. Sie werden teils aufgelegt, teils werden sie zur Massage eingesetzt. Im Verlauf einer Behandlung und je nach Körperregion werden die Steine immer wieder ausgetauscht.

Kurz, ein Genuss, der vor allem bei Muskelanspannung, Schmerzen, Stress hilfreich ist oder einfach zur Regeneration dient.

Fussreflexzonenmassage

Gesichtsmassage

Sich besser und vitaler fühlen ist die eine Seite – besser aussehen die andere. Wir möchten dafür sorgen, dass man den Erfolg einer Behandlung auch äußerlich erkennen kann. Dazu setzen wir spezielle 30minütige Gesichtsmassagen ein.

Diese bestehen aus einer Kombination von Streichmassagen, ausgewählten Ölen/Salben und einer sanften Vakuum-Massage. Der Erfolg kann sich wörtlich „sehen lassen“. Die Gesichtshaut strafft sich,  Schwellungen und Tränensäcke lassen rasch nach.

Besonders erfolgreich ist die Behandlung wenn das Gesicht zuvor aufgeschwemmt oder geschwollen wirkte. Dann ist die Veränderung bereits nach 2 Wochen erheblich. 

Wasserbett

Die Unterwasserstrahlmassage zählt schon seit Jahrzehnten zu den bewährten Therapieverfahren in der Medizin. Leider ist die Anwendung umständlich. Die Massage im Wasserbett ist eine moderne Alternative, die eine vergleichbare Wirkung zeigt und angenehm in der Anwendung ist. Das Besondere: Computergesteuert massieren bewegliche Wasserstrahlen den Körper von unten durch eine weiche Auflage. Je nach Wunsch erfolgt die Massage sichelförmig, kreisend, punktuell, kräftig zupackend oder sanft ausstreichend - aber immer wunderschön und ganz einfach: Kein Duschen, kein An- und Auskleiden - und ein bisschen Luxus. 

Hot-Stones-Massage

Das Auflegen oder die Massage mit heißen Steinen ist eine uralte Heilmethode, die in den letzten Jahren wieder neu entdeckt wurde. Sie wird praktisch in allen Erdteilen durchgeführt. Sowohl in Asien, im pazifischen Raum und bei den Indianern Amerikas wurden heiße Steine therapeutisch genutzt. 

Bei uns verwenden wir glatte, runde Basaltsteine, die im heißen Wasser erwärmt wurden. Sie werden teils aufgelegt, teils werden sie zur Massage eingesetzt. Im Verlauf einer Behandlung und je nach Körperregion werden die Steine immer wieder ausgetauscht. 

Diese einstündige Massage ist ein absoluter Hochgenuss. Für viele Patienten ist es die eindruckvollste Therapie, an die sie sich noch lange erinnern. 

Ernährungsumstellung und Gewichtsreduktion

Ernährungsumstellung

Es gibt wohl kaum ein Therapieverfahren, das so wirksam ist, wie eine gezielte Ernährungsumstellung. Viele, ja die meisten Krankheiten von Allergien bis Krebs werden direkt oder indirekt von derErnährung beeinflusst. Die medizinische Forschung fördert beinahe täglich neue Zusammenhänge ans Tageslicht. 

Eine effektive Ernährungsumstellung zählt daher zu den wichtigsten Therapiebausteinen unserer Praxisklinik. Das Hauptproblem für viele Patienten:Gesunde Ernährung wird oft schlecht vertragen. Sie verursacht nicht selten Bauchschmerzen, Blähungen oder Unwohlsein. 

Es ist ähnlich wie beim Sport. Wer lange Zeit inaktiv war, der wird kräftiges körperliches Training anfangs schlecht vertragen. So auch bei der Ernährung. Wir wollen Sie schrittweise an die gesunde Kost heranführen. Dazu haben wir einen 4-stufigen Ernährungsaufbau entwickelt, mit dem es gleichzeitig möglich ist, auf leichte Weise dauerhaft Gewicht zu reduzieren.

Naturheilverfahren

Akupunktur

Die fernöstliche Nadelkunst hat mittlerweile einen festen Stellenwert in der Schmerztherapie. Laut aktuellen Studien zeigt sich die Akupunktur dabei der klassischen medikamentösen Schmerztherapie deutlich überlegen. Bei Rückenschmerzen und Knieschmerzen übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen hierfür die Kosten.

Weitere Naturheilverfahren

Neben den erwähnten klassischen Naturheilverfahren (Kälte, Wärme, Bewegung usw.) setzen wir auch weitere Verfahren ein, wie z.B. Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) oder Homöopathie. Eine Besonderheit ist die homöopathische Infusionstherapie, mit der wir ausgezeichnete Erfahrungen bei zahlreichen Krankheitsbildern haben. 

Eine weitere Besonderheit sind die von uns entwickelten naturheilkundlichen Rezepturen (“Bioserie Dr. Weiss“), die Sie auch zuhause verwenden können. 

Schlafhygiene

Therapie nach der Therapie: Online-Module

Online-Gymnastik

Die Behandlung soll sich nicht nur auf die Zeit beschränken, in der Sie sich in unseren Räumen aufhalten. Auch für zuhause möchten wir Ihnen - in Zusammenarbeit mit der Rheumaliga - Anregungen mitgeben. 

Dafür haben wir viele wirksame körperliche Übungen zusammengestellt. Derzeit sind mehrere hundert Übungen online erhältlich. Es geht ganz einfach: sich anmelden und loslegen. 

Atemtherapie

Ruhige, entspannte Atmung ist einer der Königswege zu innerer Ausgeglichenheit. Wir setzen daher eine Reihe von Atemtherapieverfahren ein, die zu Hause weitergeführt werden können. 

Eine Besonderheit ist eine Atemtherapie, bei der der Kohlendioxidspiegel direkt gemessen wird. Mitdieser Biofeedback-Methode zeigt ein Gerät unmittelbar den Lernerfolg an. 

Hier haben wir gleichfalls online-Programme entwickelt.

Schwindeltherapie

Dauer-Benommenheit und Schwindel machen unsicher und führen zu erheblicher Beeinträchtigung der Lebensqualität. Viele Betroffene ziehen sich zurück und trauen sich kaum noch, sich frei zu bewegen. Leider werden so die Beschwerden eher schlechter. Wir führen daher ein gezieltes Gleichgewichtstraining durch, das angstfrei und entspannt wieder zur natürlichen Raumorientierung zurückführt. 

Anleitung zum Schröpfen

Während der Therapie bereiten wir unsere Patienten dann auf die Therapie mit wirkungsvollen Selbsthilfeverfahren vor. Hier gibt es sehr effektive Möglichkeiten die Entstaubung zuhause fortzusetzen. Dazu haben wir ein online-Programm entwickelt. 

Kosten

Therapiemodule

Information und Aufklärung

Physiotherapie

Physiotherapie

Auf unsere Physiotherapieabteilung sind wir besonders stolz. Wir möchten Ihnen nicht nur ein weites Spektrum von physiotherapeutischen Leistungen anbieten, wir möchten das auch besonders gut tun. 

Am wichigsten sind natürlich die hochqualifizierten Mitarbeiter, die sich beständig weiterbilden. Doch wir möchten Ihnen auch schöne, gepflegte Räume, moderne Geräte und genügend Zeit zur Verfügung stellen. So arbeiten wir (bei gleichen Gebühren) 30 statt der üblichen 15 Minuten (z.B. bei KG).

Psychotherapie

Trainingstherapie

AlterG: Gehen mit Sieben-Meilen-Stiefeln

Das Antischwerkraft-Laufband “AlterG”(to alter = ändern, G = physikalisch für  Schwerkraft) ist ein computer-kontrolliertes Laufbandsystem, bei dem der Patient ab Taillen-Höhe in einer luftdichten Kammer über dem Laufband eingeschlossen werden kann.

Anhand neuester Differenzluftdruck-Technologie erzeugt das AlterG Antischwerkraft-Laufband  eine gleichförmige Hebekraft, die auftretende Stoßkräfte beim Gehen oder Laufen stark reduziert. Mit speziellen mit einem Reißverschluss versehenen  Neopren-Shorts  schließt sich der Benutzer in der luftdichten Kammer über dem Laufband ein und stellt anschließend über die Druck-/Körpergewichtssteuerung des Gerätes sein Trainingsgewicht manuell ein. 

In präzisen Stufen von 1 % kann das Benutzergewicht um bis zu 80 % reduziert werden. Es resultiert ein natürlicher Gang, der weder durch Wasser noch durch Gurte behindert wird und somit einen nahtlosen ‹bergang  bis hin zur vollen Belastung ermöglicht. Das eigentliche Gehen (in horizontaler Richtung) ist völlig natürlich, die Schwerkraft (in vertikaler Richtung) dagegen reduziert bis fast aufgehoben.

Der Effekt ist grandios. Es ist das Gefühl, wie auf Wolken zu laufen. So kann eine völlig neue Erfahrung gemacht werden. Gehen, Joggen und Rennen machen Spaßund  verursachen keinen Schmerz. Wir sehen, dass auf diese Weise Lernvorgänge im Gehirn angestoßen werden, die innerhalb kurzer Zeit dysfunktionales Verhalten (z.B. Schonhinken) beseitigen. Daneben ist dadurch auch eine körperliche Belastung ohne ein Anschwellen der Beine möglich, da der Luftdruck dem entgegen wirkt. 

Vibrationsplatte "Galileo"

Wir führen in unserer Praxisklinik ein spezielles Training mit dem Galileo-System durch. Dabei handelt es sich um ein wissenschaftlich ausgezeichnet untersuchtes System, hocheffektiv Muskulatur aufzubauen, die Koordination zu verbessern, Muskulatur zu lockern, denBeckenboden und die Rückenmuskulatur zu kräftigen. Es wird auch als „Sport für Unsportliche“ bezeichnet. Tatsächlich reichen die Anwendungsmöglichkeiten von Schwerkranken bis zu Hochleistungssportlern. Sogar in der Raumfahrt wird es genutzt: Derzeit laufen die Vorbereitungen, das Gerät für einen möglichen Marsflug zu nutzen. Diese Form des Trainings können auch schwer beeinträchtigte Schmerzpatienten ausgezeichnet absolvieren.

Das Grundprinzip ist einfach: Sie stellen sich auf eine Wippe, die sich mit einer Frequenz zwischen 5 und 30 Mal in der Sekunde auf- und abwärts bewegt. Die Bewegungshöhe ist gering und beträgt maximal 1 cm. Dies ist nicht belastend. Wer unsicher ist, kann sich zusätzlich an einem breiten Haltebügel festhalten. Sie müssen für das Training nichts weiter tun. Wenn Sie auf dem Gerät stehen, bewegt sich die Wippe. Ihr Körper gleicht automatisch die Bewegung völlig aus. So kommt es zu einem rhythmischen Wechsel von Anspannung und Entspannung der Muskulatur.

Je nach eingestellter Frequenz werden in der Muskultur sog. „Dehnreflexe“in langsamer oder rascher Folge ausgelöst. Solche Dehnreflexe löst der Arzt beispielsweise mit dem Reflexhammer aus. Sie werden aus dem Rückenmark heraus gesteuert und unterliegen nicht unserer willentlichen Steuerung. Somit handelt es sich bei diesem Training um eine grundsätzlich andere Form der Belastung im Vergleich zu klassischen Trainingsmaßnahmen.

Angenommen, Sie trainieren eine Minute bei 25 Hertz (also 25 Schwingungen in der Sekunde), dann ziehen sich die Muskeln 1500 Mal in dieser Minute zusammen und entspannen sich wieder. Bei einem 5-Minuten-Training kommen Sie auf 7500 Zyklen! Solche Zahlen sind im Fitness-Studio nur in einem mehrstündigen Training erreichbar.

Das Galileo-Training eignet sich besonders für Patienten, die, z.B. auf Grund von Schmerzen, nicht mehr körperlich trainieren können. Im Gegensatz zum Sport im Fitness-Studio ist dieses Training kaum belastend und kann auch von Menschen mit sehr geringer Leistungsfähigkeit durchgeführt werden. Besonders eignet sich dieses Training z.B. für Patienten mit Fibromyalgiesyndrom, chronischen Rückenschmerzen, Lipödem, Lymphödem oder chronischen Verspannungen. Effektiv kann auch der Beckenboden bei Blasenschwäche gestärkt werden. Ein weiteres Einsatzgebiet ist die Behandlung der Osteoporose, der Sturzprophylaxe und des Schwindels.

Wärme-Kälte-Therapie

Wärme -und Kälteanwendungen zählen zu den klassischen Naturheilverfahren und gleichzeitig zu den ältesten Heilmitteln in der Medizin. Neben den bekannten Verfahren wie Fango, Wärme- und Kältepacks verfügen wir auch über zwei besonders angenehme und wirksame Formen der physikalischen Therapie. 

Wärmekammer

Die Infrarotkabine (IRK) ist eine äußerst effektive Form der Wärmetherapie. Äußerlich gleicht sie der finnischen Sauna. Im Gegensatz zur klassischen Sauna gibt es jedoch keinen Ofen. An seiner Stelle sind zahlreiche Infrarotstrahler vorhanden, deren milde Wärme direkt auf den Körper einwirkt. Zusätzlich ist es möglich, mit Hochleistungs-Strahlern gezielt einzelne Bezirke, z.B. den Rücken, aufzuwärmen. 

Diese Form der Wärme erreicht nicht nur die obersten Hautschichten, sondern dringt tiefer ins Gewebe ein. Gleichzeitig ist sie weniger belastend als die klassische Sauna. Sie wirkt muskelentspannend, gewebelockernd, durchblutungsfördernd, schmerzlindernd und unterstützend bei Gewichtsreduktion.

Kältekammer

Besondersfreuen wir uns, unseren Patienten eine Ganzkörperkältetherapie  (GKT) anbieten zu können. Auf diesem Therapiegebiet sind wir Vorreiter in Deutschland mit der ersten ambulanten Kältekammer. 

Die Kältekammer ist ein kleiner Raum, in dem eine Temperatur von -80 C oder tiefer herrscht. Dieser Raum wird in Badekleidung oder Unterwäsche (z.B. im Anschluss an einen Aufenthalt in der Wärmekammer) betreten. Der Aufenthalt beträgt 1 bis 5 Minuten, wobei diese Zeit meist im Verlauf von ein bis zwei Wochen zunimmt. Jenach Möglichkeit gehen unsere Patienten ein- bis zweimal pro Tag in die Kältekammer. 

Der Haupteffekt ist eine rasche Schmerzlinderung. Diese setzt meist unmittelbar ein. Nach 1-2 Stunden verliert sich der positive Effekt. Hat man jedoch eine Serie von 10-20 Kältebehandlungen hinter sich, kann die Schmerzlinderung, wie Studien zeigen, monatelang anhalten. 

Hintergrund dürfte eine Anhebung der Reizschwelle sein, was früher etwas altmodisch als „Abhärtung“bezeichnet wurde. Nicht nur die Schmerzschwelle wirdangehoben, auch andere Formen der Reizempfindlichkeit lassen nach. Daher setzen wir die Kältekammer mit Erfolg auch bei anderen Formen von funktionellen Störungen ein. 

Die Kältetherapie wirkt immunmodulierend, d.h. sie bremst ein überschießendes und verbessert ein schlecht funktionierendes Immunsystem. So wird die Kältetherapie auch gerne bei Neurodermitis, Schuppenflechte (Psoriasis) und anderen Störungen des Immunsystems eingesetzt. 

Schließlich bewirkt die Kältekammer eine Steigerung des Leistungsvermögens und des Wohlbefindens. Viele Profi-Sportler und Manager suchen aus diesem Grund regelmäßig die Kältekammer auf. 

Insgesamt ist es eine der wirksamsten Formen, die Regulationsfähigkeit des vegetativen Nervensystems zu steigern. 

Was ist eine Kältekammer?

Die Ganzkörperkältetherapie ist ein neues hochwirksame Therapie von verschiedenen rheumatischen Erkrankungen, das ursprünglich in Japan entwickelt wurde und seit 1980 in Europa bekannt ist. In Deutschland wurde es 1985 in verschiedenen Kliniken (vorwiegend Rheumakliniken) eingeführt. Seit 1998 gibt es nun erstmalig die Möglichkeit diese Therapie auch ambulant durchzuführen. Dabei waren wir die ambulanten Vorreiter dieser Therapie in Deutschland.

Die Kältekammer ist ein etwa zwei bis vier Quadratmeter großer Raum, der auf eine Temperatur zwischen -70 und -80°C gekühlt wird. Neben der Temperatur ist die Luftzirkulation regelbar, so dass der Wärmeentzug der Haut individuell gestaltet werden kann. Auf diese Weise kann die subjektiv wirksame Temperatur (wind chill) auf über -100° abgesenkt werden.

Die Kammer ist freundlich beleuchtet und durch eine große beheizte Scheibe (kein Beschlagen) mit dem Vorraum verbunden, in dem sich das Kontrollpersonal aufhält. Die Kältekammer ist extrem trocken, Luftfeuchtigkeit ist praktisch nicht mehr vorhanden. Dadurch wird die tiefe Temperatur in der Regel als angenehm empfunden.

Man betritt den Raum einzeln in Badekleidung/Unterbekleidung und mit Badeschuhen. Wenn ein Patient sehr zum Frieren neigt, können Handschuhe, Ohrenschützer und Mundschutz (bei uns erhältlich) sowie Strümpfe getragen werden. Die Aufenthaltsdauer beträgt ein bis vier Minuten. Während des Aufenthaltes sollte man sich in der Kammer langsam hin und her bewegen.

Die Türe ist nur mit einem Magnet verschlossen und kann mit einem Finger geöffnet werden, was für Menschen wichtig ist, die zur Angst vor der Enge neigen. 

Wie oft? Wie lange?

Anfänglich sollte die Behandlung möglichst häufig stattfinden, wobei sich eine ein- oder mehrmalige Behandlung täglich günstig auswirkt. Dies richtet sich naturgemäß nach den persönlichen Gegebenheiten (z.B. Wohnort).

Meist setzen wir das Verfahren in den ersten 2 Wochen täglich ein, danach in abnehmender Häufigkeit. Patienten, die zu einer 14tägigen Intensivbehandlung sind, gehen in der Regel zweimal am Tag in die Kältekammer.

Die meisten Patienten bleiben dann zwischen 1 bis 5 Minuten in der "coolen" Luft.

Nicht so kalt wie vermutet

Bei der GKT ist die Luft extrem trocken. Dadurch verändert sich das Kälteempfinden. Obwohl Fibromyalgie-Patienten in der Regel sehr verfröstelt sind, können Sie die trockene Kälte sehr gut ertragen. Sie wird eher als Prickeln auf der Haut geschildert.

Vergleichbar ist dies dem Erlebnis, wenn man in einer klaren, klirrend kalten Winternacht leichtbekleidet vor die Tür tritt. Man friert nicht sogleich sondern fühlt sich eher erfrischt und belebt.

Audiobeitrag Bayrischer Rundfunk

Entstauung von Lipödem/Lymphödem

Ödemtherapie (Lipödem/Lymphödem)

Wassereinlagerungen (med. Ödeme) spielen bei vielen Erkrankungen eine große Rolle. Vor allem verstärken sie Schmerzen. Mit Medikamenten alleine lassen sie sich nur begrenzt reduzieren. Man benötigt weitere Behandlungsverfahren, um dauerhaft Erfolg zu haben. Hier verfügen wir über eine breite Palette von Möglichkeiten. 

Manuelle Lymphdrainage

Bei der manuellen Lymphdrainage wird der natürliche Prozess der Lymphentleerung durch eine spezielle Massage unterstützt. Eine geschickte Technik sorgt durch Druck und Sog zur Entleerung des gestauten Gewebes. Physiotherapeuten benutzen Grifftechniken, bei denen Namen wie „Pumpgriff“ oder „Schöpfgriff“bereits die Funktion erklären.

So wird die Eigenbewegung der Lymphgefäße angeregt und durch sanften Druck die Flüssigkeit in Richtung Zentrum verschoben. Lässt der Druck auf die Haut nach, entsteht mit Hilfe des Klappenspiels der Lymphgefäße ein Unterdruck, der die Lymphflüssigkeit von unten ansaugt. Diese leichten Bewegungen erfolgen rhythmisch etwa im Sekundentakt, wobei jede Hautpartie 5-6 Mal hintereinander massiert wird. Für viele unserer Patienten ist dies eine der „schönsten“Behandlungen, bei denen sie sich gleichzeitig wunderbar entspannen können. 

Online-Gymnastik

Die Behandlung soll sich nicht nur auf die Zeit beschränken, in der Sie sich in unseren Räumen aufhalten. Auch für zuhause möchten wir Ihnen Anregungen mitgeben. 

Dafür haben wir viele wirksame körperliche Übungen zusammengestellt. Diese sind online Programm erhältlich. Es geht ganz einfach: sich anmelden und loslegen. 

Kompressionsstrümpfe

Lassen Ödeme nach und werden die Beine schlanker, verordnen wir bei Bedarf häufig Kompressionsstrümpfe. So wird der Effekt der Behandlung stabilisiert und weiter gefördert. Auf diesem Gebiet haben sich in den letzten Jahren große Fortschritte ergeben. Die einst gefürchteten „Gummistrümpfe“gehören der Vergangenheit an. Heute gibt es Kompressionsstrümpfe in vielen modischen Farben und Ausführungen, die in jeder Weise „tragbar“sind und deren Kosten von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden.  

Apparative Kompression

Neben der manuellen Lymphdrainage wird die apparative Kompression von unseren Patienten am meisten geschätzt. Es ist eines der wirksamsten Verfahren, um eine nachhaltige Entstauung des Körpers zu erreichen. 

Im Prinzip sieht ein Gerät zur apparativen Kompression wie eine überdimensionale Hose oder Raumanzug aus. Man legt sich für eine halbe Stunde dort hinein. Es bauen sich dann Druckwellen auf, die rhythmisch über den Körper wandern. 

Wir arbeiten mit Geräten,die pro Bein 12 Luftkammern besitzen. Sie füllen sich stufenweise von unten nach oben. Der Druck baut sich erst an den Füßen auf, wird dort aufrechterhalten, während die oben liegenden Kammern Schritt für Schritt zugeschaltet werden. So wird die Flüssigkeit langsam nach oben aus dem Bein herausgedrückt. Nach ungefähr 30 Sekunden ist ein Zyklus beendet. Der Druck entweicht aus den Kammern und eine neue Kompressionsrunde beginnt. Der Druck wird für jeden Patienten individuell eingestellt und ist auch währendder Behandlung änderbar. 

Der Effekt macht sich unmittelbar nach der Behandlung bemerkbar: Das mobilisierte Gewebe-Wasser wird ausgeschieden. 

Unterdruck-Massagen

Die älteste und bekannteste Art, Unterdruck therapeutisch einzusetzen, ist das Schröpfen. Während das klassische Schröpfen eher von historischem Interesse ist, bevorzugen wir modernere und effektivere Methoden. Wir setzen Geräte ein, bei denen die Haut rhythmisch angezogen und losgelassen wird. So wird ein Pump-Effekt auf die tiefen Schichten des Bindegewebes ausgeübt und die Lymphe aus der Tiefe an die Oberfläche geleitet. Ödeme werden so entleert.Anschließend wird die Lymphe entlang ihrer physiologischen Bahnen ähnlich wie bei der manuellen Lymphdrainage abgeleitet. 

Auf diese Weise kommt es zu einer milden Entstauung und Lockerung des Bindegewebes, die auch von den Patienten vertragen werden, für die eine klassische Knetmassage nicht in Frage kommt. Viele Patienten sprechen von einer Wohltat und fühlen sich wie befreit, wenn sie die Vakuum-Massage erhalten haben. Hauptanwendungsgebiete sind Wassereinlagerungen, Schmerzen, Muskelverspannungen und Hautglättung. 

Endermologie - LPG

Die Endermologie - auch nach dem Hersteller „LPG“ bezeichnet - ist ein high-tech-Massageverfahren, das sich in vielen Teilen der Welt einen festen Platz unter den medizinischen Behandlungsverfahren erworben hat. In Deutschland ist es noch wenig bekannt. 

Dabei wird mit einem speziell für diesen Zweck entwickelten Gerät eine Hautfalte erfasst, ein- und ausgerollt und somit durch eine Art “Hautgymnastik”das Bindegewebe aufgebaut. Dabei wird nicht nur die Haut, sondern auch das darunter liegende Bindegewebe erfasst und ebenso die Unterhautfettablagerungen.

Die Endermologie ist imstande, einen natürlichen Vorgang in die Wege zu leiten, der übermäßige Fettablagerungen abbaut und gleichzeitig die Haut kräftigt und strafft. Das Resultat: Die Cellulite geht zurück, die Haut wird  glatter und fester. Wir sind von diesem Verfahren sehr überzeugt. Es stellt eine der wenigen Möglichkeiten dar, gegen Cellulite/Lipödem wirksam vorzugehen. Dies gilt insbesondere, wenn noch weitere Therapieschritte eingeleitet werden. Daneben wird die Endermologie auch zur Behandlung von Narben, nach Operationen, zur Therapie von Verbrennungsfolgen und bei regionalen Schmerzen und Ödemen eingesetzt. 

Neuro- und Lymphtaping

Neuro-Taping und Lymph-Taping ist eine nicht-medikamentöse Therapie von Schmerzen, Schwellungen und Bewegungseinschränkungen. Dabei wird ein spezielles, nicht-allergenes Tape (elastischer Verband) auf die Haut aufgebracht. Es kann dort Stunden oder Tage (manchmal sogar Wochen) bleiben und sorgt für eine Schmerzreduktion, Verbesserung der Beweglichkeit, der Gelenkfunktion und der Durchblutung. Die Wirkungsweise ist noch nicht ganz geklärt, doch nimmt man an, dass durch das Tape eine Steigerung der Propriozeption, also der Körperwahrnehmung, erzeugt wird. So wäre es ein Verfahren, das auf ähnliche Mechanismen wie die Akupunktur zurückgreift. Wir setzen es daher auch gerne in Kombination mit Akupunktur-Dauernadeln ein. 

Entspannung

Wohlfühlen & Genießen

Entspannungsverfahren

Entspannungsverfahren sind bei vielen funktionellen Krankheiten hilfreich und sinnvoll. Am bekanntesten ist das autogene Training. Es ist allerdings gerade dann besonders schwierig durchzuführen, wenn man unter Schmerzen oder anderen drängenden Symptomen leidet.

Günstiger ist die sog. „progressiveMuskelrelaxation nach Jacobson“. Das ist eine komplizierte Bezeichnung für ein relativ einfaches Verfahren. Hierbei kann man in kurzer Zeit lernen, wie man Muskeln erst an- und dann entspannen kann. Dies ist dann nicht nur für die Muskulatur, sondern für den gesamten Körper eine Wohltat. Wir zeigen Ihnen diese oder andere Formen der Entspannung. 

Wie Sie das dann zuhause fortsetzen können, zeigen wir Ihnendann online.

Aromamassage

Ätherische Öle haben eine vielfältige Wirkung auf die Gesundheit und werden seit Jahrtausenden in der Medizin eingesetzt. Ihre Wirkung entfaltet sich sowohl auf Grund ihres Geruchs, derWirkung auf die Schleimhäute (Nase, Rachen, Lungen) als auch durch den direkten Einfluss auf Haut und Muskulatur. Häufig werden sie bei Störungen des vegetativen Nervensystems, bei Störungen des Immunsystems aber auch bei Schmerzen und Verspannungen als ergänzendes Therapieverfahren eingesetzt. Bei der Aroma-Massage nutzt man die Wirkung von naturbelassenen, hochwertigen ätherischen Ölen und verstärkt sie mit einer sanften Streichmassage. 

Bei vielen Schmerzerkrankungen aber auch bei Verspannungen oder auch zur allgemeinen Regeneration ist dies ein 

hochgeschätztes, äußerst angenehmes Verfahren. Am liebsten möchte man gar nicht mehr damit aufhören...

Hot-Stones-Massage

Das Auflegen oder die Massage mit heißen Steinen ist eine uralte Heilmethode, die in den letzten Jahren wieder neu entdeckt wurde. Sie wurde praktisch in allen Erdteilen durchgeführt. Sowohl in Asien, im pazifischenRaum und bei den Indianern Amerikas wurden heiße Steine therapeutisch verwendet.

Bei uns verwenden wir glatte, runde Basaltsteine, die im heißen Wasser erwärmt wurden. Sie werden teils aufgelegt, teils werden sie zur Massage eingesetzt. Im Verlauf einer Behandlung und je nach Körperregion werden die Steine immer wieder ausgetauscht.

Kurz, ein Genuss, der vor allem bei Muskelanspannung, Schmerzen, Stress hilfreich ist oder einfach zur Regeneration dient.

Fussreflexzonenmassage

Genuss ist therapeutisch!

Bestehen Schmerz, Angst, Stress, leistungsdruck über län- gere Zeit, dann hält der Körper die Alarmbereitschaft und erhöhte Sensibilität dauerhaft aufrecht. es kommt zu einer ständigen Überflutung durch bedrohliche Reize. Mit der Zeit verändern sich die Hirnstrukturen, das Gehirn wird überreizt und überfordert. Dabei spielt es kaum eine Rolle, ob die Gefahren real oder nur empfunden sind. Die Balance zwischen An- und Entspannung ist gestört.

Doch unsere Sinnesorgane liefern nicht nur Gefahrenmeldungen. Sie berichten ebenso von anderen Dingen, die sich sowohl in der Außenwelt als auch im Inneren abspielen. Sie können gleichfalls Wohlgefühl, Ruhe und Genuss vermitteln. Stehen diese Empfindungen im Vordergrund, dann verändert sich die Reizverarbeitung im Gehirn. Anspannung und Angst lassen nach, die wachsam-misstrauischen Gehirnteile beruhigen sich.

Dabei lässt sich das Gehirn nicht leicht bekehren. hatte es vorher schlechte Erfahrungen gemacht, findet es erst durch die wiederholte, sinnliche Erfahrung von Sicherheit und Wohlbefinden zur Ruhe. Aber durch ständiges Wiederholen - wie beim Vokabellernen - lassen sich die aus Vorsicht mis- strauischen Hirnstrukturen schließlich überzeugen.

Wieder langsam genießen zu lernen ist also eine wunderbare Methode, die bei der Überwindung der Überreizung und damit z.B. bei chronischen Schmerzen hilft. es ist der Kern dessen, was oft als „Verlernen“ von Schmerzen oder körperlichen Beschwerden bezeichnet wird.

Gesichtsmassage

Sich besser und vitaler fühlen ist die eine Seite – besser aussehen die andere. Wir möchten dafür sorgen, dass man den Erfolg einer Behandlung auch äußerlich erkennen kann. Dazu setzen wir spezielle 30minütige Gesichtsmassagen ein.

Diese bestehen aus einer Kombination von Streichmassagen, ausgewählten Ölen/Salben und einer sanften Vakuum-Massage. Der Erfolg kann sich wörtlich „sehen lassen“. Die Gesichtshaut strafft sich,  Schwellungen und Tränensäcke lassen rasch nach.

Besonders erfolgreich ist die Behandlung wenn das Gesicht zuvor aufgeschwemmt oder geschwollen wirkte. Dann ist die Veränderung bereits nach 2 Wochen erheblich. 

Wie bieten eine Vielzahl von Massagen an. Mukabhyanga (ayurvedische Gesichtsmassage), Abhyanga (ayurvedische Öl-Massage), Lomi Lomi (hawaiianische Massage) und andere. 

Wasserbett

Die Unterwasserstrahlmassage zählt schon seit Jahrzehnten zu den bewährten Therapieverfahren in der Medizin. Leider ist die Anwendung umständlich. Die Massage im Wasserbett ist eine moderne Alternative, die eine vergleichbare Wirkung zeigt und angenehm in der Anwendung ist. Das Besondere: Computergesteuert massieren bewegliche Wasserstrahlen den Körper von unten durch eine weiche Auflage. Je nach Wunsch erfolgt die Massage sichelförmig, kreisend, punktuell, kräftig zupackend oder sanft ausstreichend - aber immer wunderschön und ganz einfach: Kein Duschen, kein An- und Auskleiden - und ein bisschen Luxus. 

Hot-Stones-Massage

Das Auflegen oder die Massage mit heißen Steinen ist eine uralte Heilmethode, die in den letzten Jahren wieder neu entdeckt wurde. Sie wird praktisch in allen Erdteilen durchgeführt. Sowohl in Asien, im pazifischen Raum und bei den Indianern Amerikas wurden heiße Steine therapeutisch genutzt. 

Bei uns verwenden wir glatte, runde Basaltsteine, die im heißen Wasser erwärmt wurden. Sie werden teils aufgelegt, teils werden sie zur Massage eingesetzt. Im Verlauf einer Behandlung und je nach Körperregion werden die Steine immer wieder ausgetauscht. 

Diese einstündige Massage ist ein absoluter Hochgenuss. Für viele Patienten ist es die eindruckvollste Therapie, an die sie sich noch lange erinnern. 

Ernährungsumstellung und Gewichtsreduktion

Ernährungsumstellung

Es gibt wohl kaum ein Therapieverfahren, das so wirksam ist, wie eine gezielte Ernährungsumstellung. Viele, ja die meisten Krankheiten von Allergien bis Krebs werden direkt oder indirekt von derErnährung beeinflusst. Die medizinische Forschung fördert beinahe täglich neue Zusammenhänge ans Tageslicht. 

Eine effektive Ernährungsumstellung zählt daher zu den wichtigsten Therapiebausteinen unserer Praxisklinik. Das Hauptproblem für viele Patienten:Gesunde Ernährung wird oft schlecht vertragen. Sie verursacht nicht selten Bauchschmerzen, Blähungen oder Unwohlsein. 

Es ist ähnlich wie beim Sport. Wer lange Zeit inaktiv war, der wird kräftiges körperliches Training anfangs schlecht vertragen. So auch bei der Ernährung. Wir wollen Sie schrittweise an die gesunde Kost heranführen. Dazu haben wir einen 4-stufigen Ernährungsaufbau entwickelt, mit dem es gleichzeitig möglich ist, auf leichte Weise dauerhaft Gewicht zu reduzieren.

Naturheilverfahren

Akupunktur

Die fernöstliche Nadelkunst hat mittlerweile einen festen Stellenwert in der Schmerztherapie. Laut aktuellen Studien zeigt sich die Akupunktur dabei der klassischen medikamentösen Schmerztherapie deutlich überlegen. Bei Rückenschmerzen und Knieschmerzen übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen hierfür die Kosten.

Weitere Naturheilverfahren

Neben den erwähnten klassischen Naturheilverfahren (Kälte, Wärme, Bewegung usw.) setzen wir auch weitere Verfahren ein, wie z.B. Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) oder Homöopathie. Eine Besonderheit ist die homöopathische Infusionstherapie, mit der wir ausgezeichnete Erfahrungen bei zahlreichen Krankheitsbildern haben. 

Eine weitere Besonderheit sind die von uns entwickelten naturheilkundlichen Rezepturen (“Bioserie Dr. Weiss“), die Sie auch zuhause verwenden können. 

Schlafhygiene

Therapie nach der Therapie: Online-Module

Atemtherapie

Ruhige, entspannte Atmung ist einer der Königswege zu innerer Ausgeglichenheit. Wir setzen daher eine Reihe von Atemtherapieverfahren ein, die zu Hause weitergeführt werden können. 

Eine Besonderheit ist eine Atemtherapie, bei der der Kohlendioxidspiegel direkt gemessen wird. Mitdieser Biofeedback-Methode zeigt ein Gerät unmittelbar den Lernerfolg an. 

Hier haben wir gleichfalls online-Programme entwickelt.

Schwindeltherapie

Dauer-Benommenheit und Schwindel machen unsicher und führen zu erheblicher Beeinträchtigung der Lebensqualität. Viele Betroffene ziehen sich zurück und trauen sich kaum noch, sich frei zu bewegen. Leider werden so die Beschwerden eher schlechter. Wir führen daher ein gezieltes Gleichgewichtstraining durch, das angstfrei und entspannt wieder zur natürlichen Raumorientierung zurückführt. 

Anleitung zum Schröpfen

Während der Therapie bereiten wir unsere Patienten dann auf die Therapie mit wirkungsvollen Selbsthilfeverfahren vor. Hier gibt es sehr effektive Möglichkeiten die Entstaubung zuhause fortzusetzen. Dazu haben wir ein online-Programm entwickelt. 

Wir freuen uns, wenn Sie als gesetzlich Versicherter zu uns kommen! Sie benötigen keine Überweisung sondern lediglich Ihre Versichertenkarte. 

Wir können alle bei Ihnen indizierten Diagnose- und Behandlungsverfahren aus den Bereichen Allgemeinmedizin, Psychotherapie und Physiotherapie mit ihrer Krankenkasse abrechnen. Wir unterliegen denselben Regeln wie Ihr Hausarzt, Physiotherapeut oder Psychotherapeut und können daher in diesen Bereichen nicht mehr oder weniger anbieten. 

Während sich die meisten Krankheiten im Rahmen dieser Regelungen gut diagnostizieren und therapieren lassen ist dies aber bei chronisch-funktionellen Beschwerden nach unserer Erfahrung oft nicht der Fall. Es kann daher sinnvoll sein, zusätzliche Diagnostik und Therapieverfahren durchzuführen, die (noch) nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen werden. 

Mögliche zusätzliche Diagnostikkosten

Eine normale Erstuntersuchung kann natürlich über die gesetzliche Krankenversicherung abgerechnet werden. 

Es kann jedoch sinnvoll sein, zusätzliche Diagnostik durchzuführen, um bestimmte Krankheitsbilder besser zu verstehen. Wir führen daher in solchen Fällen eine spezifische Diagnostik durch.

Beispiele: Körperimpedanz zur Bestimmung der Körperzusammensetzung,  Herzratenvariabilität (Stressmessung), Atemgasanalyse, optische Umfangbestimmung von Armen oder Beinen, Kipptischuntersuchungen bei Kreislaufstörungen und weitere Diagnostik. 

Dafür können Kosten entstehen, die von der gesetzlichen Krankenkasse nicht getragen werden. Diese Kosten betragen 30,- bis 170,- €. Meist liegt der Betrag bei ca. 80,-€. Vor allen Zusatzkosten informieren wir Sie natürlich, was wir ggf. untersuchen möchten und welche Kosten damit verbunden sind. Ohne diese Untersuchungen entstehen Ihnen als gesetzlich Versicherter keinerlei Zusatzkosten. 

Kosten Therapie

Oft kommen Betroffene zu uns, die mit den bisherigen Behandlungsverfahren und -rhythmen keine ausreichende Besserung erzielt haben. Daher daher setzen wir neben den üblichen Verfahren auch weitere Therapiemethoden ein und erhöhen in aller Regel auch die Behandlungsfrequenz.

Um wirksame Veränderungen zu erzielen, sind meist anfänglich intensive und vielfältige Therapieverfahren nötig. So können langjährige und chronisch fixierte psycho-physische Reaktionsmuster beeinflusst werden. 

Aus nahe liegenden Gründen sind längere und intensivere Therapiezyklen meist effektiver und führen zu einer stabileren Verbesserungen des Befindens. Doch manchmal empfehlen sich auch andere Vorgehensweisen: z.B. ein langsamer Behandlungszugang mit längerer Dauer (z.B. 3-4 Wochen) oder auch wiederholte Therapiezyklen, in der sich die Behandlungsphasen bei uns mit angeleiteter Selbsthilfe zuhause abwechseln.

Wir haben unterschiedliche Therapiestufen entwickelt, die wir Ihnen anbieten können. Dabei können Kosten entstehen, die nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen werden. Zu ihrer Orientierung über die Intensität (Dauer und Anzahl der Anwendungen) sowie den Kostenrahmen finden sie unten einige Beispiel im schematischen Überblick. Am häufigsten setzen wir die Intensivtherapie I ein. 

Wenn Sie sich für eine Therapie bei uns entscheiden, werden wir mit Ihnen gemeinsam suchen, welches derzeit für Sie die beste Herangehensweise ist. Dazu erhalten Sie dann vorab einen individuellen Kostenvoranschlag. Doch auch währen des Aufenthaltes bei uns ist es möglich, diesen ggf. abzuändern.  

Download Therapiestufen und Kosten

Preis-Leistungsverältnis

Um chronifizierte Störungen erfolgreich zu behandeln, reicht es nicht gelegentlich (z.B. 1-2x Woche) eine halbe Stunde oder Stunde zu behandeln. Hochintensive Therapieverfahren sind nötig, die täglich über mehrere Stunden gehen. Vor allem Behandlungen mit 1:1 Verhältnis von Patient und Therapeut haben sich hier bewährt. Gruppensitzungen - wie häufig  in Rehaklinik angeboten - sind zwar weniger aufwändig, zeigen aber oft nicht die gewünschten Erfolge. 

Wir betreiben daher einen großen personellen Aufwand, achten auf sehr gut geschulte Therapeuten und möchten mit hervorragender Ausstattung und aufwändigen Geräten in gepflegter Umgebung der Raum anbieten, der eine Veränderung Ihrer Beschwerden erlaubt.

So eine Therapie kann nicht "billig" sein. Dennoch:  wenn Sie auf jedes einzelne Therapieverfahren sehen, dann ist der Preis jeweils moderat. Allerdings setzen wir viele Verfahren (multimodal) ein, was sich am Ende natürlich summiert. 

Die Frage ist, ob unser Angebot und die Zusatzkosten im richtigen Verhältnis stehen. Wir fragen daher jeden Patient am Ende einer Therapie, wie das Therapieergebnis und das Preis-Leistungsverhältnis empfunden wurde. Bei der letzten Untersuchung an 108 Patienten zeigte sich folgende Ergebnisse. (0=sehr schlecht, 10=sehr gut).

  • Preis-Leistungsverhältnis: 7,99
  • Zufriedenheit insgesamt: 8,93
  • Freundlichkeit der Mitarbeiter: 9,44

(Dabei ist auch zu bedenken, dass z.B. bei einer Operation eines Lipödem 5 - 10x so hohe Kosten entstehen und unsere Verfahren vermutlich deutlich nachhaltiger sind.)

Unterbringung

Ihre Wohnmöglichkeiten

Viele Patienten kommen aus weiter Entfernung zu uns. Daher ist es sinnvoll in Mannheim oder der näheren Umgebung zu übernachten. Sie können dazu z.B. in ein Hotel oder Ferienwohnung gehen. Da meist auch die Ernährungsumstellung, zu unseren Therapieverfahren gehört, ist eine kleine Küche/Kochnische empfehlenswert.

Es stehen eine Reihe von Appartements in unmittelbarer Praxisnähe zur Verfügung, die speziell für unsere Zwecke eingerichtet sind. 

Appartement 1&2: sehr gepflegte sonnige Appartements in 200 m Entfernung mit Balkon für 1 oder 2 Per- sonen. Komplett und komfortabel ausgestattet mit großer Kochnische, TV, DVD, CD. ca. 35 qm. Öffentliche Tiefgarage im Gebäude (Kosten nicht inkl.) 70,- €

Appartement 3: Großes 2 Zimmer Appartement direkt neben der Praxis. Großzügige Küchenzeile, Essecke, Couchgarnitur, großes Schlafzimmer. Sehr gut für 2 Personen geeignet. Kosten 80,-€

Appartement 4-7: Vier kleinere und etwas einfacher ausgestatte Appartements für eine Person. Direkt neben der Praxis mit getrenntem Eingang. Kleine Kochnische, TV, DVD, CD. Kosten 60,- €.

Alle Appartements sind komplett inkl. Küchenuntensilien, Bettwäsche, Handtücher ausgestattet. Die Endreinigung ist inklusive.

Falls Sie die Appartement 1-3 zu zweit belegen, erhöht sich der Preis um 15,- €.

In der Praxisklinik und in den Appartements 3-7 besteht (in der Regel) kostenloser WLAN-Empfang.

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