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Psychotherapie

Bei vielen Formen der Schlafstörungen können Gespräche mit einem Psychotherapeuten ausgesprochen hilfreich sein. Das ist vor allem dann der Fall, wenn Ängste oder Grübeln nachts im Vordergrund stehen oder Konflikte aus eigener Kraft nicht überwindbar sind.

 

Die gleichen Konflikte, die uns am Tage beschäftigen, stören auch die Nachtruhe. Besonders kommen Dinge an die Oberfläche, die wir bei wachem Bewusstsein gut in Schach halten konnten. Jetzt aber, wenn wir uns dem Schlaf hingeben, tauchen die Konflikte, Sorgen und Ängste in übergroßer Gestalt wieder auf.

 


Schwierige Entscheidung

Der Hausarzt oder die Hausärztin können meist einen Tipp geben, an welchen Psychotherapeuten man sich wenden kann.

Die Entscheidung, das Gespräch mit einem Seelenfachmann zu suchen, fällt vielen Menschen schwer. Sie empfinden dies als Eingeständnis des Versagens. Doch es geht beim Kontakt zum Psychotherapeuten nicht um seelische Defekte, sondern um die Frage, wie ein Ausweg aus Sackgassen zu finden ist, in die man sich möglicherweise verirrt hat. In Sackgassen zu geraten, hat nichts mit psychischem Mangel zu tun, es ist schlicht menschlich.

 

Sofern die Diagnose der Schlafstörungen ergeben hat, dass seelische Ursachen eine wesentliche Rolle spielen, sollte man sich vom Hausarzt einen Psychotherapeuten empfehlen lassen.

 

Es gibt keine Spezialisten für Schlafstörungen. Daher sollte man in einem oder mehreren Vorgesprächen klären, ob und in welcher Form psychotherapeutische Gespräche sinnvoll sind. Dabei spielt natürlich auch die Frage eine Rolle, ob sich die eigene Seele bei dem Psychotherapeuten gut aufgehoben fühlt. Wenn das nicht der Fall ist, sind weitere Vorgespräche mit anderen Fachleuten notwendig und auch üblich.