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Grübeln verbannen

Das Leben bringt Schwierigkeiten und schmerzhafte Probleme mit sich. Mit diesen sich auseinanderzusetzen, ist eine Aufgabe, die jeder Mensch lösen muss. Doch gibt es für jede Aufgabe eine Zeit. Nachts um drei oder beim Einschlafen ist keine ideale Zeit dafür.

 

Wer sich den ganzen Tag darum „gedrückt“ hat, ein unangenehmes Problem zu lösen, braucht sich nicht zu wundern, wenn die Gedanken dann nachts darum kreisen, wenn unsere bewusste Kontrolle über den Geist nachlässt.

 

Um sich also nicht bei Mondschein mit allen Schwierigkeiten beschäftigen zu müssen, benötigen diese einen Raum am Tag. „Ein gutes Gewissen, ist ein sanftes Ruhekissen“, kurz und bündig sagt es der Volksmund.

 

Doch im Alltag kann man nicht immer so psychohygienisch verfahren. Ein Notizzettel am Nachttisch kann abhelfen. Alle Gedanken zu offenen Themen können abends oder nachts notiert und dann entspannt auf den Morgen verschoben werden. Der Geist ist dann frei für Angenehmeres.


An etwas anderes denken

Solch einen Elefanten können Sie sich vermutlich leicht vorstellen. Aber einen mit Zebrastreifen?

Nun ist es ausgesprochen schwierig, bewusst nicht an Probleme zu denken. Versuchen Sie nur einmal, eine Minute nicht an einen Elefanten mit Zebrastreifen zu denken...  Daher empfiehlt es sich, gezielt an anderes, Entspannendes zu denken.

 

Es müssen nicht unbedingt Schäfchen sein. Manche Menschen erzählen sich selbst eine Geschichte, andere sehen sich im Geiste Bilder an oder beschäftigen sich mit angenehmen Phantasien. Ganze Romane sollen so entstanden sein.

 

 


Den Tag Revue passieren lassen

Um den Geist zu klären, kann es günstig sein, den Tag nach einmal Revue passieren zu lassen. „Was habe ich gut gemacht? Was war weniger gut? Was muss ich noch erledigen?“ Statt aber die letzten 24 Stunden in der üblichen Reihenfolge von morgens bis abends zu durchschreiten, macht man es diesmal rückwärts. Beginnend mit dem Zähneputzen geht man Schritt für Schritt bis zum Weckerklingeln am Morgen.

 

Emotional belastende Ereignisse werden dabei kurz betrachtet und dann zu den Dingen gelegt, die noch zu erledigen sind. Viele Menschen finden diese Übung übrigens so anstrengend, dass sie es vorziehen, lieber schnell einzuschlafen.