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Unregelmäßiger Schlaf-Wach-Rhythmus

Ähnliche Symptome wie beim Jet Lag erleben manche Jugendliche und junge Erwachsene während der Schul- und Semesterferien. Die unaufschiebbaren abendlichen Aktivitäten lassen sie erst in den frühen Morgenstunden das Bett aufsuchen. Erst wenn andere zu Mittag essen, tauchen sie verschlafen im Kreis der Familie oder Freunde auf.

 

Hat man so seine Tage und Nächte über längere Zeit gestaltet, befindet man sich in einer anderen Zeitzone. Die von New York ist mühelos erreichbar. Es liegt nahe, dass dies zu Konflikten führt, wenn man zu bürgerlichen Zeiten den Tag beginnen soll.

Sehr viel seltener ist die Ostverschiebung der Zeitzonen, also die Verkürzung des Tages. Dann steht man immer früher auf und geht „mit den Hühnern“ zu Bett.

 

Bei Hirnerkrankungen, schweren körperlichen und seelischen Krankheiten oder bei Menschen, denen ein äußerer Zeitgeber fehlt (Blinde, Menschen in dunklen Heimen), kann der Schlaf-Wach-Rhythmus völlig aus dem Ruder laufen. Ihr Schlaf ist wahllos in mehrere Fraktionen im Verlauf von 24 Stunden zergliedert.

 

Therapeutisch kommt es darauf an, wieder in den Rhythmus der Zeitzone zu gelangen, in der man sich auch tatsächlich befindet. Dementsprechend nützt man die gleichen Tipps wie gegen den Jet Lag.