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Nächtliche Wadenkrämpfe

Wadenkrämpfe treten nicht nur beim Wandern auf

Irgendwann einmal im Leben haben die meisten Menschen Wadenkrämpfe. Etwa jeder 10. leidet darunter auch nachts. Dann springt man mit heftigen Schmerzen aus dem Bett, an geruhsamen Schlaf ist nicht mehr zu denken.

 

Hauptursache der Verkrampfung ist ein Ungleichgewicht der Elektrolyte, vor allem von Magnesium und Kalzium. Solch eine Verschiebung des Gleichgewichts tritt häufiger nach körperlicher Belastung und starkem Schwitzen auf. Weitere Faktoren begünstigen die Muskelkrämpfe: Abführmitteln, Entwässerungstabletten, Schwangerschaft, Alkoholismus, Nervenschäden, Hungern, Diabetes, Schilddrüsenerkrankungen und andere mehr.

 

Schnelle Selbsthilfe bringt eine Dehnung der verkrampften Muskulatur. Entweder man stellt sich auf das schmerzende Bein und geht einige Schritte oder man fasst die Zehen mit den Händen und zieht sie gleichmäßig nach oben.

 

Vorbeugend wird meist Magnesium verschrieben. 200 bis 400 mg abends eingenommen sollen für ungestörte Nachtruhe sorgen. Wenn Wadenkrämpfe immer wieder auftreten, dann empfiehlt sich eine genauere Abklärung der Ursache. Man sollte auch beachten, dass Wadenschmerzen mehr als eine Ursache haben können.