Header


Suche

 

Ambulante Somnographie

In unserer <link 4>Praxisklinik</link> führen wir täglich Somnographien mit einfach zu bedienenden Geräten durch, die den Schlaf praktisch nicht beeinträchtigen.

Es gibt zahlreiche Ärzte, z.B. solche mit der Bezeichnung „Schlafmedizin“, die  ihren Patienten kleine Geräte für eine oder mehrere Nächte mit nach Hause geben, um in der vertrauten Umgebung das Schlafverhalten zu messen. Es gibt verschiedene Typen von Geräten, mit denen jeweils unterschiedliche Messwerte registriert werden können.

 

Am wenigsten störend ist es, ein nächtliches EEG (Elektroenzephalogramm) abzuleiten. Hierzu genügt es, Elektroden auf der Stirn anzubringen und die Daten in einem kleinen Kästchen aufzuzeichnen, das sich bequem unter das Kopfkissen legen lässt. Am nächsten Morgen werden die Daten in der Arztpraxis als sog. Hypnogramm ausgewertet, d.h. die einzelnen Schlafphasen und mögliche Störungen werden ersichtlich.

 

Falls Verdacht auf eine Bewegungsstörung der Beine besteht (Restless-Legs-Syndrom), gibt es ebenso einfache Apparate, mit denen die Unruhe der Beine sicher gemessen werden können.

 

Sehr einfach ist eine orientierende Messung des Schnarchens, falls ein Bettnachbar dieses nicht schon leidvoll registriert haben sollte. Hierzu existiert seit kurzem ein kleiner Messfühler, der auf der Oberlippe aufgebracht wird und die Schlafgeräusche im Verlauf der Nacht überwacht. Am Morgen genügt ein Blick auf eine Digitalanzeige (ähnlich einem Fieberthermometer) um abzulesen, wie ausgeprägt die Geräuschentwicklung war.

 

Deutlich aufwändiger ist die Erfassung der weiteren Atemstörungen, vor allem der Atemaussetzer, medizinisch Apnoe. Bei dieser nicht seltenen schweren Schlafstörung setzt der Atem für Sekunden bis Minuten vollständig aus, um dann spontan wieder zu beginnen. Betroffene fühlen sich oft am Morgen vollständig zerschlagen, ohne die leiseste Ahnung zu haben, woran dies liegen könnte.

 

Um die Atemaussetzer (sich) zu registrieren, müssen bereits eine ganze Reihe von Variablen erfasst werden: Luftfluss, Atemgeräusche, Brust- und Bauchbewegung, Sauerstoffsättigung des Blutes, Körperlage, EKG und oft noch weitere. Dies ist ambulant möglich, erfordert jedoch eine größere Mitarbeit der Betroffenen und eine Einführung in die Bedienung der Geräte.