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Anwendungen

In der Veterinärmedizin wird diese Methode als „Transfaunation“ z.B. bei kranken Kühen schon seit langem angewendet. Auch in China sollen im 4. Jahrhundert Stuhltransplantationen durchgeführt worden sein. Es scheint sich also eher um eine Wiederentdeckung zu handeln.

Diese Methode hat sich vor allem bei der Therapie bei Darminfektionen mit Clostridien bewährt. Die Erfolgsrate ist deutlich höher als bei der antibiotischen Therapie, die Nebenwirkungsrate erheblich niedriger. Hierzu gibt es zahlreiche Studien, die eine sehr beeindruckende Wirksamkeit zeigen.

Weniger gesichert ist dagegen der Einsatz der Methode bei anderen Erkrankungen. Am wahrscheinlichsten ist ein günstiger Effekt bei anderen Formen von Darmerkrankungen, z.B. Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn. Aber auch für das Reizdarmsyndrom gibt es ernsthafte Hinweise auf Wirksamkeit.

Daneben werden auch andere Krankheitsbilder erwähnt, bei denen sich ein Effekt zeigen soll: 

  • Metabolisches Syndrom (Übergewicht, Fettleber, Bluthochdruck, Diabetes)
  • Depressionen
  • Chronisches Erschöpfungssyndrome (CFS)
  • und andere.
  • Letztlich geht es um die Beeinflussung der Darm-Gehirn-Kommunikation.