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Einführung


Hyperventilation/Panikattacke

Ein Hyperventilationsanfall endet oft im Krankenhaus

So oder so ähnlich kann eine akute Hyperventilation ablaufen. Auf diesen Seiten finden Sie dazu ausführliche Informationen. 

Den ausführlichen Film zum Hyperventilationssyndrom finden Sie im Download-Bereich. 


Beispiel


Auslösung und Konsequenzen

Viele Betroffen fühlen sich nach einem Anfall ratlos und verunsichert

Häufige Auslöser sind emotional belastende Situation, das Gefühl beengt zu sein (Fahrstuhl, Schlange stehen, bedrängt von vielen Menschen zu sein ohne flüchten zu können), aber auch Schwindel nach schnellem Aufstehen, Angst erregende Situationen, unterdrücke Wut und Anspannung.

Das akute Hyperventilationssyndrom ist ein sehr belastendes, oft dramatisches Ereignis. Es wird nicht selten mit einem Herzinfarkt oder Asthmaanfall verwechselt. Manchmal wird es auch als „Nervenzusammenbruch“ bezeichnet. Der Krankenwagen oder Notarzt wird gerufen. Viele Betroffene kommen ins Krankenhaus, weil Sanitäter oder Arzt die Situation nicht richtig einschätzen können.

Dort  wird dann meist nach kurzer Zeit festgestellt, dass „Nichts“ gewesen sei. Alles sei „ohne Befund“. Die Betroffenen werden dann nach ein paar Stunden oder am nächsten Tag entlassen und bleiben nicht selten dauerhaft verunsichert zurück. „Was war das nun?“ „Was sind die Hintergründe?“ „Kann das noch einmal kommen?“ „Bin ich gefährdet?“ Das sind Beispiele für die Fragen, die sich nach einem Anfall stellen.

Diese Fragen bleiben für viele Betroffene dauerhaft unklar. Sie leben in der ständigen Angst vor einer weiteren Attacke und geraten in ein Meidungsverhalten hinein. Trat der erste Anfall beim Autofahren auf, wird dieses eingeschränkt. Man fährt nur noch kurze Strecken, immer in der Sorge, es könne sich noch einmal wiederholen.

In anderen Fällen trauen sie sich nicht mehr in enge Räume, meiden Menschensammlungen und im Extremfall ziehen sie sich ganz ins Haus oder die Wohnung zurück. Ohne eine Begleitung verlassen sie diese kaum oder gar nicht mehr. 

Damit kann eine akute Hyperventilation, eine erste Panikattacke, den Beginn einer Angsterkrankung bedeuten.


Neu: Film zum download

Zum Thema akute und chronische Hyperventilation haben wir eine DVD mit allen Aspekten über Ursachen, Auslöser und Therapiemöglichkeiten inkl. Selbsthilfe. 

Sie haben auch die Möglichkeit diesen Film (25 min) direkt aus dem Internet zu laden


Online-Test

Sie haben die Möglichkeit einen online zu testen, ob bei Ihnen ein Hyperventilationssyndrom wahrscheinlich ist. - Siehe Diagnostik.