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Ein Hyperventilationsanfall endet oft im Krankenhaus |
Doch je schneller man atmet desto schlimmer wird die Atemnot. Das Kloßgefühl wird immer bedrängender. Das Herz rast! Der Schwindel und die Benommenheit wird immer schlimmer.
Es breitet sich Panik aus. Todesangst setzt ein. Der Sanitäter kommt, die Fahr geht mit Blaulicht ins Krankenhaus und dort findet sich – nichts! Alles in Ordnung. So oder ähnlich kann ein Hyperventilationsanfall ablaufen.
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Viele Betroffen fühlen sich nach einem Anfall ratlos und verunsichert |
Häufige Auslöser sind emotional belastende Situation, das Gefühl beengt zu sein (Fahrstuhl, Schlangestehen, bedrängt von vielen Menschen zu sein ohne flüchten zu können), aber auch Schwindel nach schnellem Aufstehen, Angst erregende Situationen, unterdrücke Wut und Anspannung.
Dort wird dann meist nach kurzer Zeit festgestellt, dass „Nichts“ gewesen sei. Alles sei „ohne Befund“. Die Betroffenen werden dann nach ein paar Stunden oder am nächsten Tag entlassen und bleiben nicht selten dauerhaft verunsichert zurück. „Was war das nun?“ „Was sind die Hintergründe?“ „Kann das noch einmal kommen?“ „Bin ich gefährdet?“ Das sind Beispiele für die Fragen, die sich nach einem Anfall stellen.
Diese Fragen bleiben für viele Betroffene dauerhaft unklar. Sie leben in der ständigen Angst vor einer weiteren Attacke und geraten in ein Meidungsverhalten hinein. Trat der erste Anfall beim Autofahren auf, wird dieses eingeschränkt. Man fährt nur noch kurze Strecken, immer in der Sorge, es könne sich noch einmal wiederholen.
In anderen Fällen trauen sie sich nicht mehr in enge Räume, meiden Menschensammlungen und im Extremfall ziehen sie sich ganz ins Haus oder die Wohnung zurück. Ohne eine Begleitung verlassen sie diese kaum oder gar nicht mehr.