
Wir erwähnt sind die üblichen Medikamente (z.B. Asthma-Medikamente oder Kortison) wirkungslos. Auch Beruhigungsmittel wirken nicht schnell genug. Zwar würde eine Kurzzeitnarkose zum Erfolg führen, setzt jedoch einen Notarzt inklusive Intubation und Beatmungsmöglichkeiten voraus. Beides ist recht unwahrscheinlich und auch unnötig.
An erster Stelle aller Therapiemaßnahmen steht dagegen die Aufklärung. Die Beschwerden sind trotz der bedrohlichen Symptomatik in aller Regel nicht gefährlich! Nach kurzer Zeit klingt die Atemnot auch ohne Therapie folgenlos ab. Im Extremfall mag es zur Bewusstlosigkeit kommen. Doch spätestens dann löst sich der quälende Schutzreflex.
Das Wissen um die „Harmlosigkeit“ ist hilfreich, da so der Teufelskreis aus (Todes-) Angst und Verkrampfung begrenzt werden kann.
Grundsätzlich muss zwischen der Therapie im Anfall und der langfristigen vorbeugenden Therapie unterschieden werden.