
Der Thalamus gibt Befehle an das vegetative Nervensystem, um die notwendigen Korrekturen einzuleiten, wenn die gemessene Temperatur vom Soll-Wert abweicht.
Ist die Temperatur zu niedrig, kommt es zu:
Ist Temperatur zu hoch, kommt es zu
Frieren und auch Hitzegefühl sind also Warnsignale, die den Körper zu entsprechenden Gegenmaßnahmen veranlassen. Ob wir frieren hängt nicht nur von der Außentemperatur sondern auch von weiteren Faktoren ab:
Frieren und auch Hitzegefühl sind also Warnsignale, die den Körper zu entsprechenden Gegenmaßnahmen veranlassen. Bei extremer Kälte oder Wärme werden alle Reserven mobilisiert. Stresshormone (Kortison, Adrenalin, Noradrenalin) werden mobilisiert, um das bedrohte Gleichgewicht wieder herzustellen.
Bei Menschen, die zum Frieren neigen, setzt diese Stressreaktion sehr früh ein. So erklären sich das Gefühl von Angst und Bedrohung, da der Körper reagiert, als würde etwas Lebensgefährliches geschehen. Für sie kann eine Reihe von kalt-feuchten Tagen eine echte Belastung darstellen. In Folge der Belastung treten dann Abgeschlagenheit, Infektanfälligkeit und Erschöpfung auf.

Zwischen Männern und Frauen bestehen oft belächelte Unterschiede. Frauen frieren tatsächlich sehr viel leichter. Obwohl sie über ein dickeres Unterhautfettgewebe verfügen, ist ihre Haut gleichwohl dünner als bei Männern. So kommen die empfindlichen Kälterezeptoren dichter unter die Haut zu liegen und lösen leichter einen Kältereiz aus. Gleichzeitig haben Männer im Durchschnitt mehr Muskeln, die auch im Ruhezustand kräftig Wärme produzieren. Schließlich sind Frauen im Durchschnitt leichter und haben so eine relativ größere Oberfläche, was zu zusätzlichem Wärmeverlust führt.