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Vorwiegend Ödem

Bei einer zweiten Gruppe handelt sich um Frauen, die unter vermehrten Wassereinlagerungen (Ödemen) leiden. Sie klagen über geschwollene Augenlider oder Wangen am Morgen,  die Ringe klemmen am Finger. Im Laufe des Tages spannen die Beine, die Söckchen schneiden ein. Vor der Periode spannt die Brust und häufig treten dann auch vermehrt Unterleibsschmerzen auf.
Meist kommt ein Gewichtsproblem hinzu. Im Laufe der Jahre, z.B. nach Schwangerschaften oder mit den Wechseljahren, zeigt die Waage immer mehr Kilos an. Manchmal liegt ein ausgeprägtes Übergewicht vor.


Das Gewicht verteilt sich jedoch nicht gleichmäßig. Besonders an den Beinen, Hüften, Oberarmen und am Bauch vermehrt sich der Speck besonders leicht. Dies sind auch meist die Stellen, die besonders stoßempfindlich sind und an denen es gerne „blaue Flecken“ gibt.


Die Betroffenen klagen vor allem, dass sie trotz unzähliger Diäten sehr schlecht abnehmen, dagegen das Essen „nur ansehen“ müssten,  um am nächsten Morgen zwei Kilo schwerer zu sein. Die Symptomatik wird als „Lipödem“ bezeichnet, eine zwar häufige aber wenig bekannte Krankheit.

Wie leicht nachzuvollziehen ist, leiden die Betroffenen unter Figurproblemen und Schmerzen gleichermaßen. Doch finden sich in dieser Gruppe viele, die so unerschrocken und robust mit der Symptomatik umgehen wie die Betroffenen der ersten Gruppe.