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Wie misst man Muskelschmerz und Mattigkeit?

Auch wenn man Schmerzen nicht Röntgen kann, sind sie gleichwohl vorhanden!

Schmerzen kann man nicht so einfach messen, wie den Blutdruck. Auch für Mattigkeit, Abgeschlagenheit (Fatigue) und die vielen vegetativen Beschwerden (Frieren, Bauchbeschwerden, Ohrgeräusche, Blasenbeschwerden) gibt es keine einfachen Bestimmungsmethoden.

Das hat Konsequenzen: Was man nicht im Labor bestimmen kann oder im Röntgenbild sieht, wird oft nicht ernst genommen. Manchmal gilt es sogar als „eingebildet“.

Doch die Schwierigkeiten bei der Bestimmung der Symptome haben noch einen zweiten Nachteil. Fibromyalgie ist ein komplexes Syndrom mit vielen Facetten. Jeder Patient zeigt eine unterschiedliche Mischung von Beschwerden, die differenzierte Behandlungsmethoden erfordern. Je genauer man die Krankheit erfasst, deso gezielter kann man dann therapieren.


Fibro-Check-Up

Eine Nacht messen wir die Schlafqualität

In Zusammenabeit mit anderen Kollegen haben wir daher in den letzten Jahren ein Messinstrumentarium entwickelt, mit dem wir uns bemühen, die wichtigsten Aspekte der Krankheit genau zu erfassen und so objektiv wie möglich zu beschreiben.

Die wesentlichen Bereiche sind 

• Schmerzen: Gemessen mit verschiedenen Schmerzskalen

• Schlafstörungen: Gemessen mit einer Somnographie (Messung der Hirnströme in der Nacht)

• Stimmung und vegetative Störungen: Gemessen mit standardisierten Fragebögen.

• Körperliche Leistungsfähigkeit: Gemessen mit einer Fahrradergometrie und Kraftmessung

• Körperlicher Befund: Festgestellt bei einer körperlichen Untersuchung, bei Laboruntersuchungen und ergänzt durch Veränderungen im Körpergewicht, des Fett- und Flüssigkeitsanteils des Körpers sowie Umfangmessungen an Körper, Armen und Beinen

• Und - nicht zu ersetzen - der persönliche Eindruck 


Ergebnis

Individuelles Stärke-Schwäche-Profil

Beim Fibro-Check-Up erhält man einen umfassenden Befund, der sich nicht auf einzelne Symptome beschränkt, sondern versucht, der Komplexität der Gesamterkrankung gerecht zu werden. Nicht erwähnt, aber unverzichtbar, ist natürlich das ärztliche Gespräch, in dem diese Befunde in einen Zusammenhang gestellt werden.