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Walking

Ob Walking oder Spazieren gehen: der langsame Aufbau ist wichtig

Wenn Sie bisher noch untrainiert sind, dann ist anfänglich langsames und später zügiges Gehen (modern: "Walking") eine ausgezeichnete Sportart für Sie.

 Wenn Sie schon trainierter sind, können Sie dies auch als Nordic-Walking (mit Stöcken) durchführen.

 Suchen Sie sich eine "Trainingsstrecke" aus. Dies kann ein Weg im Park oder Wald sein, die Straße vor Ihrem Haus ist allerdings genauso gut. Gehen Sie einige Minuten lang mit raschen zügigen Schritten. Die Dauer hängt von Ihrer Leistungsfähigkeit ab. Möglicherweise sind Sie bereits nach ein oder zwei Minuten erschöpft. Dann lassen Sie es damit genügen.

 Wiederholen Sie aber diese Übung jeden Tag, und steigern Sie nach und nach die Dauer des Trainings. Legen Sie beispielsweise jeden zweiten oder dritten Tag eine Minute zu. Wichtig ist, daß Sie dies regelmäßig tun. Besorgen Sie sich gute Schuhe und attraktive Regenkleidung. Auch bei schlechtem Wetter kann der flotte Spaziergang Spaß machen. Die frische Luft und ein paar Regenspritzer im Gesicht machen richtig munter!

 Noch einmal: Es kommt auf die Regelmäßigkeit des Trainings an. Allerdings müssen Sie dabei nicht verbissen werden. Gestatten Sie sich pro Woche einen Tag Pause. Und trainieren Sie nicht, wenn Sie Fieber haben.

 Auch der späte Nachmittag oder Abend kann ein guter Zeitpunkt für einen Spaziergang sein. Dabei werden Sie eine interessante Beobachtung machen: Beim Gedanken an Sport oder in den ersten Momenten der sportlichen Betätigung kann es sein, daß es Ihnen noch schwer fällt. Die Startprobleme dauern aber nie länger als einige Minuten an. Schon nach ganz kurzer Zeit werden Sie durch die Bewegung neue Energie gewinnen.

 Innerhalb von wenigen Wochen werden Sie eine Zunahme Ihrer Leistungsfähigkeit spüren. Dies geht erstaunlich schnell. Steigern Sie die Dauer, bis Sie jeden Tag 30-60 Minuten gehen können. Ideal ist die Übung morgens früh.

Eine Patientin von mir macht es so: Sie quält sich jeden Morgen mühsam aus dem Bett und trinkt erst einmal eine Tasse Kaffee. Sobald sie davon etwas belebt ist, zieht sie einen Jogging-Anzug an und geht etwa eine halbe Stunde in ihrer Wohngegend spazieren. Die ersten Minuten gestalten sich schwierig, da die Gelenke und Muskeln noch steif sind. Zum Schluß bewegt sie sich zunehmend freier und leichter. Zuhause angekommen duscht sie zuerst ausgiebig heiß und anschließend kurz eiskalt. Sie ist jetzt richtig frisch und vor allem gut gelaunt. Zum Schluß belohnt sie sich mit dem Frühstück: Der Tag hat gut angefangen!


Wichtig

Wenn Sie merken, dass Sie trotz regelmäßigem Training keinerlei Fortschritte machen, dann ist Sport derzeit noch früh. Dann müssen erst die Schmerzen und meist die Schwellung behandelt werden. Oft trifft dies aus meiner Erfahrung Frauen, die ausgeprägte Ödeme (Wassereinlagerungen) haben.