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Liebe ist mehr als Sex

Über Sexualität reden - die wichtigste Vorraussetzung des gegenseitigen Verständnis und des gemeinsamen Wachsens in der Beziehung

Trotz dieser Schwierigkeiten brauchen betroffenen Paare nicht auf befriedigende Sexualität zu verzichten. Beide Partner sollten wissen, daß die Problematik in erster Linie durch die Krankheit selbst bedingt ist. Der kranke Partner hat in der Regel nicht das Interesse am Sex verloren, sondern ist lediglich phasenweise durch die Erkrankung beeinträchtigt. Wenn Sie selbst an Fibromyalgie leiden sollten, versuchen Sie Ihrem Partner dies zu verdeutlichen.

 

Daneben möchte ich Ihnen einige Ratschläge geben, wie Sie ein möglichst befriedigendes intimes Verhältnis zu Ihrem Partner/Partnerin haben können.

 

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Reden Sie über das Thema. Sexualität darf keine "heilige Kuh" sein!

Es gibt gute und schlechte Zeiten für Sex. Wenn Sie sich abends völlig zerschlagen fühlen, werden Sie garantiert keine Lust darauf empfinden. Andere Zeiten (morgens früh, mittags) sind oft sehr viel lustfreundlicher!

Bereiten Sie sich gemeinsam innerlich und äußerlich auf die Zärtlichkeit vor: Ein warmes Bad alleine oder zu zweit, Kerzen, schöne Musik...

Sexualität ist bei weitem mehr als nur Verkehr. Versuchen Sie nicht, einen Orgasmus zu erzwingen. Wenn Ihnen der Verkehr unangenehm ist oder Schmerzen bereitet, vereinbaren Sie mit Ihrem Partner, einmal darauf zu verzichten und genießen Sie dafür die Nähe mit ihm sowie andere Formen der Zärtlichkeit.

Wie genußvolles Essen lebt Sexualität auch von der Abwechslung. Eine andere Umgebung, andere Stellungen oder Varianten des schon Vertrauten schaffen neue Spannung.

Haben Sie keine Hemmungen sich zu informieren. Es gibt sehr viel gute Literatur zu diesem Thema.

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