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Fibromyalgie und Sexualität

Sexualität ist bei der Fibromyalgie ein sehr belastetes Thema über das meist wenig gesprochen wird

Wer Zahnschmerzen hat, schreibt keine Liebesbriefe. Diese Tatsache ist den meisten Menschen selbstverständlich. Doch ein Loch im Zahn kann man sehen und läßt sich beheben. Bei der Fibromyalgie ist das anders. Die Schmerzen dauern meist lange und von Außen ist kein Defekt ersichtlich.

 

In der Regel leiden Frauen unter einer Fibromyalgie und müssen ihren Männern verständlich machen, daß Ihnen unter diesen Umständen nicht nach Zärtlichkeiten oder Sexualität zumute ist.

 

Dabei ist meine Erfahrung mit mehr als 2000 Patienten, dass Männer wie Frauen besonders unter zwei Dingen leiden:

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Sie verspüren keinerlei sexuelles Bedürfnis.

Körperliche Berührung und Sex ist ihnen in aller Regel unangenehm oder   bereitet Schmerzen.

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Nicht nur Frauen

Männern fällt das Gespräch über die schmerzbedingten Veränderungen oft noch schwerer als Frauen

Für Männer als Partner ist es oft schwer, dies nicht als persönliche Zurückweisung zu begreifen. Sie gewinnen den Eindruck, ihre Frau suche immer neue Ausflüchte, um einem intimen Kontakt aus dem Weg zu gehen. Je mehr sie dann die Partnerin bedrängen, desto mehr fühlt sie sich überfordert und zieht sich zurück. Hinzu kommt die Tatsache, daß bei der Einnahme von Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmern (z.B. Antidepressiva) es zu einem Nachlassen des sexuellen Verlangens kommen kann. So wird dann ein umbeschwerter sexueller Kontakt immer seltener.

 

Doch nicht nur Frauen sind von der Einschränkung betroffen. Wenn Männer unter einer Fibromyalgie leiden, dann berichten sie gleichermaßen über ein Nachlassen der Potenz, das bis zu einem völligen Unvermögen zum Verkehr gehen kann.

 

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