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Medizinische Atteste und Gutachten

Eine Fibromyalgie kann man nicht so einfach wie ein EKG bewerten. Trotzdem können auch apparative Befunde hilfreich sein.

Entscheidende Bedeutung kommt in dem Verfahren der medizinischen Beurteilung zu. Das betrifft nicht nur das Gutachten im engeren Sinn, sondern auch die Atteste von Haus- oder Fachärzten. Gemeinsam liefern sie die Entscheidungsgrundlage für den Richter. Die Gerechtigkeit ihrer Entscheidung steht und fällt mir der Qualität der medizinischen Beurteilungen. Sind diese nachlässig oder nichtssagend, wird der Richter kaum eine sachgerechte Entscheidung fällen können.

 

Grundsätzlich gilt, dass die Diagnose einer Krankheit bezüglich der Rentengewährung wenig bedeutet. Es kommt nicht auf die Art der Erkrankung an, sondern auf deren praktische Auswirkung im Alltag. Die meisten Krankheiten, bis hin zu Krebs, können geringe oder auch massive Beeinträchtigungen nach sich ziehen. Bezüglich der Fibromyalgie ergeben sich zusätzliche Schwierigkeiten, da diese Diagnose umstritten und schwer zu objektivieren ist.

 

Steht also auf einem Attest des Hausarztes schlicht die Diagnose „Fibromyalgie“, kann dies niemals die Grundlage für eine Rente sein. Wenn der Betroffene annimmt, der Richter müsse doch eine Vorstellung von dem Ausmaß der Beschwerden haben, dann wird er sich bei einer Ablehnung des Rentenantrages zutiefst missverstanden fühlen.

 

Hilfreich, d.h. aussagekräftig sind Atteste und Gutachten, die detailliert auf die konkreten Symptome und ihre Auswirkungen im Alltag eingehen. Beispiel für Inhalte eines Gutachtens


Gutachten erstellen

Viele Leidenswege führen nach Jahren zum Sozialgericht

Es wenden sich häufig Betroffene an uns, um ein neues Gutachten zu erhalten. Häufig liegt die Erfahrung zugrunde, dass weder im orthopädischen, psychiatrischen oder neurologischen Gutachten die Schmerzsymptomatik ausreichend bewertet wurde.

 

Falls Sie möchten, dass wir ein Gutachten erstellen sollen, empfiehlt sich folgender Weg:

Sie können gerne bei uns nachfragen, in welchem Zeitrahmen wir ein Gutachten erstellen können.

Danach sprechen Sie mit Ihrem Rechtsvertreter (z.B. Rechtsanwalt, Rentenbeauftragten oder VdK), dass er dem Gericht mitteilen kann, dass wir ein Gutachten nach §109 erstellen. Dieser Paragraph besagt, dass Sie das Recht haben, selbst einen Gutachter zu benennen.

Danach erhalten wir die Gerichtsunterlagen und vereinbaren mit Ihnen einen Termin zur Untersuchung.

 

Wir erstellen keine Privatgutachten ohne Auftrag eines Gerichts, da dies in der Regel nur unnötige Kosten verursacht.