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Schmerzausbreitung


Verlauf

Ein Fibromyalgie Syndrom beginnt in der Regel harmlos. Meist sind es Schmerzen in der Lendenwirbelsäule oder in der Halswirbelsäule. Doch letztlich kann jeder wiederkehrende Schmerz Ausgangspunkt des Teufelskreises Fibromyalgie sein. 

Das derzeitige Verständnis läuft darauf hinaus, dass durch den Dauerschmerz es zu einer Senkung der natürlichen Schmerzschwelle kommt. Diese schützt uns vor „unnötigen“ Wahrnehmungen.

 
Durch das Absenken der Schwelle werden immer mehr Wahrnehmungen als Schmerz verarbeitet: Der Schmerz breitet sich aus. Immer mehr Bereich der Muskulatur, Gelenke, Haut werden als unangenehm empfunden.

 
Dies hat Folgen: Die Schwelle sinkt noch weiter, was den Teufelskreis verstärkt.

Durch die Dauerschmerzen kommt der Körper in ein chronisches Stress-Syndrom. Dadurch wird das hormonelle Gleichgewicht verändert, was sich in der Vielzahl der vegetativen Beschwerden äußert. Je stärker die Krankheit vorschreitet, desto mehr „Zipperlein“ treten auf: Frieren, Schwitzen, Blasenbechwerden, Magen-Darm-Beschwerden usw.

 
In der Regel verschlechtert sich die Krankheit jedoch nicht kontinuierlich. Heftige Schmerzen werden von schmerzfreien Intervallen abgelöst. Kälte, Nässe oder körperliche und seelsiche Belastungen sowie Infekte können zur Verschlimmerung führen. Bis sich das Vollbild der Erkrankung herausgebildet hat, dauert es durchschnittlich sieben bis acht Jahre.