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Prognose

Ergebnis nach 3 Monaten Therapie und 9 Monaten Selbsthilfe. Dargestellt sind 36 typische Beschwerden. Je höher der Wert desto stärker sind die Beschwerden.

Die Fibromyalgie ist im allgemeinen eine chronische Erkrankung mit langjährigem Verlauf, die oft mit langem Leiden verbunden ist. Dennoch führt sie nie zu einer körperlichen Veränderung der Gelenke oder anderer Organe. Deformierung oder Funktionsbeeinträchtigungen, wie sie bei der rheumatoiden Arthritis (Gelenkrheuma) vorkommen, gibt es bei der Fibromyalgie nicht! Dementsprechend steht am Ende der Krankheit auch nie der Rollstuhl, wie verständlicherweise von oft Betroffenen befürchtet wird.

 

Die Dauer der Krankheit ist im Einzelfall schwer vorherzusagen. Es gibt nur wenige Langzeitstudien. In einer dieser Studien über einen Zeitraum von 15 Jahren wurde eine starke Tendenz zur Chronifizierung gefunden. D.h. die Beschwerden gingen nicht alleine weg.

 

Doch es gibt sehr große Unterschiede, was das Ausmaß der Beschwerden angeht. Tendenziell nehmen die Schmerzen im Laufe der Erkrankung ab. Nach dem 60. Lebensjahr gibt die Mehrzahl der Patienten deutlich weniger Symptome an. Leider ist das jedoch keine Automatik und auch nur ein geringer Trost, wenn man die 40 gerade erst überschritten hat.

 

Das Spektrum der Symptome reicht von praktischer Beschwerdefreiheit bzw. geringfügigen Beschwerden über gewisse Einschränkungen bis hin zu kaum erträglichen Schmerzen, wovon glücklicherweise nur eine Minderheit (unter 10%) betroffen ist. Sehr wesentlich für die Prognose ist vor allem die Therapie.Je aktiver und bewußter Patienten an die Krankheit herangehen, desto günstiger ist der Verlauf. Dabei haben sich so genannte „multimodale“ Verfahren am besten bewährt. Hier arbeitet man mit einer Vielzahl von gleichzeitigen Therapien – ähnlich wie bei der Reha („Kur“).


Untersuchung zum Verlauf

Seit einigen Jahren führen wir regelmäßig Untersuchungen und Umfragen bei unseren Patienten durch:

 

Unsere Patienten, die jeweils mit einer Kombination von Selbsthilfe und aktiver Behandlung therapiert werden, berichten zu mehr als zwei Dritteln sie seien mit den Behandlungsergebnissen "zufrieden" oder "sehr zufrieden". Nicht zufrieden sind lediglich 8% aller Patienten.

 

Sieht man auf den Therapieverlauf, dann zeigt sich, dass nach einer dreimonatigen Therapie die Beschwerden praktisch in allen Dimensionen gebessert sind. Was uns besonders freut, ist die Tatsache, dass diese Besserung auch über einen Zeitraum von einem Jahr anhält, obwohl die Patienten in dieser Zeit fast nur Selbsthilfe betrieben habe. – Allerdings, das sei nicht verschwiegen, kommt es zu einer leichten (nicht signifikanten) Verschlechterung im Vergleich zu den Ergebnissen nach Abschluss der Behandlung.

 

Vergleiche allgemeine Erfahrungen mit ambulanten und stationären Therapien.


Ergebnis nach drei Monaten und einem Jahr (bitte klicken)


Nach 1 1/2 Jahren

Fallbeispiel über den Verlauf von 18 Monaten.