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Komplexe Krankheitsbilder

Wir haben uns im Laufe der Jahre auf die Behandlung  verschiedener chronischer Krankheitsbilder und funktioneller Störungen spezialisiert. Dazu gehören vor allem chronische Schmerzerkrankungen wie Fibromyalgie, funktionelle Störungen ( z.B. Reizdarmsyndrom, Erschöpfungssyndrome, Schwindel) und Lymph-/Lipödeme. (s. Krankheitsbilder ). Hinter diesen Beschwerdebildern steht nicht nur ein isolierter „Defekt“ sondern eine komplexe Regulationsstörung, die oft mit einer Vielzahl von funktionellen Einschränkungen und Beschwerden einhergeht.

Je länger solch eine Störung besteht, desto verfestigter und schwerer zu beeinflussen wird sie. Meist werden zunehmend andere Körperfunktionen beeinträchtigt. Die Chronifizierung der Beschwerden geht auch „in der Tiefe“ mit einer Chronifizierung der gestörten bzw. hypersensitiven Regulationsmechanismen einher - was zu einer gegenseitigen Verstärkung in einer Art Teufelskreis führt. Damit  neigen diese Beschwerdekomplexe zur Chronifizierung,  langsamen Verschlechterung und zur Ausweitung („Spreading“).

Dies macht verständlich, dass solche komplexen und verfestigten (stabilisierten?) Veränderungen mit Einzelmaßnahmen (nur Medikamente, oder gelegentliche Massagen/Lympfdrainagen) kaum wirksam zu bessern sind.  Eine Erfahrung, die viele dieser Patienten oft über Jahre machen mussten.


Grundlage der Therapie

Durch unsere lange Forschung und Erfahrung können wir für diese Erkrankungen ein zunehmend umfassenderes Verständnis gewinnen. Darauf basierend entwickeln wir  optimierte und hochqualitative Therapiemodelle, die in der Lage sind, die komplexen bio-psycho-sozialen Prozesse zu beeinflussen und eine (entscheidende?) Wende zur nachhaltigen Besserung in Gang zu setzen. Für relevante Therapiefortschritte zeigen sich folgende Aspekte als wesentlich:

  • Behandlungen, die auf vielen Ebenen (und Regelkreisen) gleichzeitig ansetzen (multimodale Therapie)
  • Hohe Behandlungsfrequenz, d.h. viele Anwendungen in kurzer Zeit (Intensivtherapie ermöglicht neue „Lernerfahrung“)
  • Einbeziehung von Selbsthilfe als wesentliches Therapieelement (Selbstwirksamkeit und kontinuierliche Verstärkung)
  • Wiederholung der positiven Lernerfahrung, sog. „Auffrischungen“ oder „booster-sessions“ (Nachhaltigkeit)

Kosten

Die bei diesen Krankheitssyndromen übliche Diagnostik und Therapie, die sich meist auf einzelne Symptome richtet, verursacht in der Regel andauernde und oft zunehmende Kosten über viele Jahre (sowohl zu Lasten des Gesundheitssystems wie der Betroffenen  selbst), da sich bei häufig wiederholten Untersuchungen und Behandlungsversuchen dennoch kein relevanter Therapieerfolg einstellt bzw. durch Verschlechterung und Folgekrankheiten immer mehr Leiden entsteht

Eine Intensivtherapie ist kurzfristig (für wenige Wochen) aufwändig. Doch langfristig ist sie nicht nur erfolgreicher sondern enthält auch die Chance allein mit Selbsthilfe oder geringer professioneller Hilfe auszukommen und hilft so Kosten und Leiden zu reduzieren!

Leider ist diese Erfahrung bei den gesetzlichen Krankenkassen für Behandlungen im ambulanten Bereich – noch - nicht entscheidungsrelevant.

Für gesetzlich Versicherte Patienten bedeutet dies, dass sie leider häufig einen größeren Teil der Behandlungskosten einer Intensivtherapie selbst tragen müssen, auch wenn wir versuchen, so viele Leistungen wie möglich über die gesetzliche Krankenkasse abzurechnen.

Bei privat Versicherten rechnen wir die üblichen GOÄ-Ziffern bzw. physiotherapeutische Leistungen ab. Diese werden in der Regel erstattet. Trotzdem kann es vorkommen, dass nicht alle oder nicht alle Leistungen vollständig erstattet werden.