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Wenn die Welt und die eigene Person fremd erscheinen

Derealisation und Depersonalisation

Die Beschwerden lassen sich nur schwer in Worte fassen. Die Welt erscheint irgendwie fremd und  unwirklich zu sein. Es ist ein Gefühl wie Nebel im Gehirn oder wie hinter einer Glasscheibe zu stehen. Alles wirkt unvertraut, nicht real oder wie im Traum.

Und sogar der eigene Körper ist anders als er war. Fremd, wie ein Roboter. Der Blick in den Spiegel hat seine Selbstverständlichkeit verloren.

Das Ganze macht Angst. Ein Tumor oder Nervenkrankheit? Oder gar eine drohende Geisteskrankheit?

Depersonalisation und Derealisation nennen sich das Phänomen. Was ist das? Wie entsteht es? Was hilft dagegen? Dazu haben wir neue Erkenntnisse!

Video - Einführung

Symptome

Die Beschwerden wurden erstmals im 19. Jahrhundert näher beschrieben. Im , Vordergrund stand bereits damals das Entfremdungsgefühl oft gekoppelt mit Erschöpfung, Angst und Depressionen.

Derealisation

Die Entfremdungsgefühle richten sich einmal auf die Welt, die nicht mehr wirklich erscheint. Sie wirkt fremd, unwirklich, wie durch einen Schleier oder einen Nebel. Manchmal wir diese Art der Wahrnehmung wie „ein Traum“ beschrieben,  als ob die Außenwelt nicht wirklich existierte oder verzaubert sei.

Depersonalisation

Auch die eigene Person wirkt unvertraut. Der Blick in den Spiegel ist nicht mehr selbstverständlich. Die eigenen Hände scheinen nicht mehr zu sich selbst zu gehören. Das Innere erscheint leer, ausgehöhlt, roboterhaft oder wie tot zu sein.

Definition

Definition

Derzeit gibt es zwei Definitionen von Derealisation und Depersonalisation. Sie wird im ICD zu seltenen Formen von „sonstigen neurotische Störungen“ gezählt und im DSM V unter „dissoziativen Störungen“ subsummiert.

Sehr wesentlich ist folgende Unterscheidung:  Bei der Derealisation erscheint die Welt als ob sie nicht wirklich wäre. Bei Psychose ist der Betreffende überzeugt, die Welt ist verändert.

Bei der Depersonalisation wirkt die Welt, als ob ich durch fremde Augen sehen würde, als ob das Bild im Spiegel nicht zu mir passen würde und als ob meine Hände nicht zu mir passen würden. Ich weiß jedoch, dass dies nur so erscheint.

Bei einer Psychose sind meine Hände fremdgesteuert, es benützt ein Fremder meine Augen, meine Empfindungen werden von Außen manipuliert usw..

Formen

Es wird teilweise zwischen primäre und sekundären Formen unterschieden.

  • Primär: Ohne andere Begleiterkrankungen
  • Sekundär: im Rahmen von anderen körperlichen und psychischen Erkrankungen, z.B. Depression, Angst,  Psychosen, körperliche Erkrankungen.

ICD 10 Definition: F48.1

"Eine seltene Störung, bei der ein Patient spontan beklagt, das seine geistige Aktivität, sein Körper oder die Umgebung sich in ihrer Qualität verändert haben, und unwirklich, wie in weiter Ferne oder automatisiert erlebt werden. Neben vielen anderen Phänomenen und Symptomen klagen die Patienten am häufigsten über den Verlust von Emotionen, über Entfremdung und Loslösung vom eigenen Denken, vom Körper oder von der umgebenden realen Welt. Trotz der dramatischen Form dieser Erfahrungen ist sich der betreffende Patient der Unwirklichkeit dieser Veränderung bewusst. Das Sensorium ist normal, die Möglichkeiten des emotionalen Ausdrucks intakt. Depersonalisations- und Derealisationsphänomene können im Rahmen einer schizophrenen, depressiven, phobischen oder Zwangsstörung auftreten. In solchen Fällen sollte die Diagnose der im Vordergrund stehenden Störung gestellt werden." ICD 10

DSM V

A. Das Vorliegen andauernder oder wiederkehrender Erfahrungen der Depersonalisation, Derealisation oder beidem:

  • Depersonalisation: Erfahrungen der Unwirklichkeit, des Losgelöstseins oder des Sich-Erlebens als außenstehender Beobachter bezüglich eigener Gedanken, Gefühle, Wahrnehmungen, des Körpers oder der Handlungen (z. B. Wahrnehmungsveränderungen, gestörtes Zeitempfinden, unwirkliches oder abwesendes Selbst, emotionales und/oder körperliches Abgestumpftsein).
  • Derealisation: Erfahrungen der Unwirklichkeit oder des Losgelöstseins bezüglich der Umgebung (z. B. Personen oder Gegenstände werden als unreal, wie im Traum, wie im Nebel, leblos oder optisch verzerrt erlebt).

B. Während der Depersonalisations- oder Derealisationserfahrungen bleibt die Realitätsprüfung intakt.

C. Die Symptome verursachen in klinisch bedeutsamer Weise Leiden oder Beeinträchtigungen in sozialen, beruflichen oder anderen wichtigen Funktionsbereichen.

D. Das Störungsbild ist nicht Folge der physiologischen Wirkung einer Substanz (z. B. Substanz mit Missbrauchspotenzial, Medikament) oder eines medizinischen Krankheitsfaktors (z. B. Krampfanfall).

E. Das Störungsbild kann nicht besser durch eine andere psychische Störung wie Schizophrenie, Panikstörung, Major Depression, Akute Belastungsstörung, Posttraumatische Belastungsstörung oder eine andere dissoziative Störung erklärt werden.

Häufigkeit

Grosse Diskrepanz

Es gibt sehr unterschiedliche Angaben zur Häufigkeit der Symptomatik. Sie reichen von „selten“ oder „sehr selten“ bis "häufig". Konkrekt: zur dritthäufigsten Störung nach Depressionen und Ängsten.

Schätzungen gehen davon aus, dass zwischen einem viertel bis dreiviertel aller Menschen im Leben zumindest einmal betroffen sind (Lebenszeitprävalenz). Zu einem beliebigen Zeitpunkt sollen 1-2% darunter leiden (Prävalenz).

Nach einer US-Studie empfinden fast ein Viertel aller Erwachsenen innerhalb eines Jahres zumindest kurzfristig solche Gefühle.

Trotz einer sehr wahrscheinlichen Häufigkeit von 1-2% der Bevölkerung wird die Diagnose nur extrem selten als Hauptdiagnose gestellt, selbst dann wenn die Betroffenen die Entfremdungsgefühle als ihre zentrale Symptomatik bezeichnen.

Früher Beginn

Die Symptomatik beginnt in der Regel im Jugendlichenalter. Nur 5% sollen bei Symptombeginn älter als 25 Jahre sein.

Sofern Beschwerden also deutlich später beginnen, muss besonders auf eine sekundäre Form geachtet werden und besonders gründlich nach anderen Ursachen gesucht werden.

Diagnose

Diagnose und Testverfahren

Die Diagnose kann durch einen erfahrenen Arzt/Ärztin, vor allem Psychiater/Psychotherapeuten gestellt werden. Dabei können Fragebogen und strukturierte Interviews hilfreich sein.

Eine sehr einfache Unterscheidung wird von britischen Kollegen vorgeschlagen. Sie beruht auf lediglich zwei Fragen:

"Wie oft haben Sie sich in den letzten zwei Wochen durch die Erfahrung gestört gefühlt, dass

  • sich Ihre Umgebung losgelöst oder unwirklich anfühlt, als ob ein Schleier zwischen Ihnen und der Außenwelt liegt
  • Sie sich aus heiterem Himmel fremd fühlen, als ob Sie nicht real wären oder als ob Sie von der Welt abgeschnitten wären."

Diese Fragen werden in drei Stärken beantwortet

  • überhaupt nicht =0
  • einige Tage =1
  • mehr als die Hälfte der Tage =2
  • fast jeden Tag =3

Nun muss nur noch addiert werden. Maximal sind 6 Punkte möglich. Drei Punkte oder höher weisen auf eine wahrscheinliche Depersonalisation/Derealisation hin.

Andere Tests sind z.B.

Cambridge Depersonalization Scale

Eine der am häufigsten verwendeten Fragebogen zur Derealisation und Depersonalisation ist die Cambridge Depersonalization Scale.

Sie finden hier die deutsche Version als Online-Fragebogen. Das Ausfüllen dauert etwa 10 Minuten. Das Ergebnis erhalten Sie sofort am Ende. 

Wichtig: Fragebogen haben nur eine unterstützende Diagnosefunktion. Wie dargestellt, ist das Gespräch mit einem fachkundigen Kollegin/Kollegin entscheidend.

Zum Fragebogen

Differentialdiagnose und Begleiterkrankungen

Häufige weitere Beschwerden

Depersonalisation und Derealisation sind häufig von anderen Symptomen/Erkrankungen begleitet. Nach einer englischen Studie waren folgende am häufigsten: 

  • 62% depressive Störung
  • 41% Angststörung
  • 16%  Zwangsstörung
  • 14% eine Agoraphobie
  • 8%  bipolare Störung
  • 7% eine Schizophrenie
  • 7% Drogenabhängigkeit
  • 5% Alkoholabhängigkeit

In anderen Untersuchungen wird auf die Bedeutung der Panikstörung verwiesen, die bei bis zu 80% der Betroffenen feststellbar war.

Ausschluss-Untersuchungen

Eine Reihe von körperlichen Erkrankungen sollten ausgeschlossen werden:

  • Entzündliche Hirnerkrankungen
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Schilddrüsen-Erkrankungen
  • Hirnverletzungen
  • Epilepsien
  • Schwerwiegende Schlafstörungen

Unsere Untersuchungen

Bei einer eigenen Online-Untersuchung mit ca. 4000 Teilnehmern wurde unter anderem die Frage nach „Wattegefühlen“ oder „ob alles unwirklich sei“ gestellt. Ob diese Teilnehmer tatsächlich unter Derealisationi oder Depersonalisation leden, kann auf Grund der Beantwortung einer einzigen Fragen nicht sicher festgestellt werden. Trotzdem spricht eine gewisse Wahrscheinlichkeit hierfür, da auch die sonstigen Beschwerden gut mit den Klagen übereinstimmen, die Patienten mit Derealisation und Depersonalisation im allgemeinen klagen.

Von der Online-Gruppe antworteten 1314 mit „nie“ und 288 mit „sehr oft“ bezüglich "Wattegefühlen oder "ob alles unwirklich sei".

Folgende Beschwerden traten in der "sehr oft" Gruppe gehäuft auf:

  • Schwindel
  • Panik
  • Erschöpfung, CFS, Burnout
  • Erstickungserlebnisse in der Vorgeschichte
  • Benommenheit
  • Angst
  • Herzklopfen
  • Atemstörungen
  • Kalte Hände
  • u.a.funktionellen Symptome

Bekannte Auslöser und Ursachen

Stress!

Zu Beginn der Symptomatik findet sich in aller Regel ein starkes Stress-Erlebnis. Bei den von uns gesehenen Patienten sehen wir sehr häufig Panikattacken und starke Schwindelerlebnisse, was auch in der Literatur beschrieben wird.

Ebenso wird die Einnahme von Drogen (z.B. Cannabis) als möglicher Auslöser beschrieben.

Wie auch bei anderen funktionellen Beschwerden begünstigen Belastungsfaktoren in der Kindheit die Entwicklung der Beschwerden. Solche Belastungsfaktoren sind nicht spezifisch. Letztlich kann alles eine Rolle spielen,  was die ungestört seelische Entwicklung eines Kindes beeinträchtigt. Natürlich haben starke seelische Traumata eine besonders ungünstige Wirkung.

Allerdings kann auch eine sehr überbehütete Kindheit mit überängstlichen Eltern ein Risikofaktor darstellen.

Aufrechterhaltende Faktoren

Viele ungünstigen Lebensumstände (z.B. Anspannung, Unsicherheit, ungelöste Konflikte) können eine Chronifizierung begünstigen. Ein Faktor sei jedoch hervorgehoben. Wie häufig bei funktionellen Störungen führt ein inneres Katastrophisieren eher zur Aufrechterhaltung der Beschwerden.

Umgekehrt ist jede Form von Entspannung und innerem Abstand günstig.

Neue Erkenntnisse und Verständnis

Enge Verflechtung der Symtomatiken

Depersonalisation und Derealisation können als isoliertes Phänomen angesehen werden. Es ist jedoch gut bekannt, dass die Symptomatik selten alleine auftritt. Patienten mit Derealisation und Depersonalisation klagen meist über viele weitere Symptome. Vor allem Schwindel, Erschöpfung, „Nebel im Gehirn“, Panikattacken oder Panikgefühlen, Schmerzen, Angst oder Depressionen.

Genauso umgekehrt

Die Überlegung lässt sich auch umdrehen.

  • Patienten mit funktionellem Schwindel klagen über meist sehr ausgeprägte Benommenheit, ein Gefühl wie im Nebel zu stehen oder wie betrunken zu sein.
  • Patienten mit CFS oder anderen Erschöpfungssyndromen klagten über „brain-fog“ also einem benebelten Gehirn.
  • Fibromyalgiepatienten schildern massive Erschöpfung und gleichfalls das Gefühl wie „neben sich zu stehen“.
  • Besonders ausgeprägt sehen wir diese bei Menschen nach einer Paniktattacke. Danach sind sie oft lange Zeit wie „nicht richtig da“.

Auch wenn Schwindel, Erschöpfung, Schmerzen, Panik oder Derealisation klar unterscheidbare Beschwerden sind, gibt es offenbar einen bisher wenig beachteten inneren Zusammenhang.

Bisherige Erkenntnise

Bei Krankheitsbildern wie funktioneller Schwindel, ErschöpfungPanikstörung, Brain-Fog, CFS und auch bei einigen dissoziativen Störungen konnten wir eine enge Beziehung zu Atemstörungen feststellen. Die Details finden sich bei den jeweiligen Krankheitsbildern.

Ist es denkbar, dass auch bei Derealisation und Depersonalisation eine Verbindung zu einer gestörten Atmung vorhanden ist? Wie glauben, ja!

Zentral für diese Überlegung ist die physiologische Verbindung der Atmung zur Gefäßsteuerung der Hirngefäße. Kurzgefasst führt ein Absinken des Kohlendioxidspiegels zu einer Minderdurchblutung des Gehirns.

Eingeschränkte regionale Durchblutung

Diese eingeschränkte Versorgung beeinträchtigt als erstes die höheren Fähigkeiten des Gehirns: rationales Denken, Erinnerung, Wachheit, innere Präsenz usw.

Es können aber bei eingeschränkter Durchblutung auch regionale Störungen auftreten etwa in der Gleichgewichtsregulation oder im Sehzentrum. Die Folge sind dann Schwindel oder Sehstörungen.

Atmung und Stress

Doch warum ist die Atmung verändert? Die Antwortet lautet – Stress! Durch innere Überforderung verändert sich bei vielen Menschen reflektorisch die Atmung, um uns auf Flucht oder Kampf vorzubereiten. Wir atmen schneller und mehr in die Brust. Wenn wir jetzt nicht gleichzeitig Muskelarbeit leisten (z.B. weglaufen) fällt der Kohlendioxidspiegel im Blut ab. Dazu umfangreiche Informationen auf diesen Seiten.

Online Untersuchung Derealisation

Therapie

Therapie: akuteller Stand

Die therapeutischen Möglichkeiten gelten derzeit als sehr begrenzt. Das gilt besonders für die Einnahme von Medikamenten. Derzeit gibt es kein einziges Präparat mit gesicherter Wirkung und es gibt kein einziges Medikament, das für Derealisation und Depersonalisation zugelassen ist. 

Die häufig eingesetzten Antidepressiva  oder angstlösende Präparate zielen meist auf die häufig vorhandenen sekundären Depressionen oder Ängsten. Letztere können dabei günstig beeinflusst werden. Die eigentlichen Derealisationsgefühle werden mit den chemischen Hilfe jedoch nicht erreicht.

Bezüglich der Psychotherapie fehlen systematische Untersuchungen, jedoch sieht hier die Perspektive günstiger aus. Viele Patienten profitieren von psychotherapeutischen Gesprächen. Allerdings wird meist erneut die Kernsymptomatik (Derealisation/Depersonalisation) nicht wesentlich verbessert. Trotzdem kann die Psychotherapie hilfreich sein, um mit den Beschwerden besser zurecht zu kommen.

In einer Übersichtsarbeit kommen die Autoren bezüglich der Therapie zum folgendem Schluss:

Bislang gibt es keine Behandlungsempfehlungen und Leitlinien für die Depersonalisationsstörung. Es gibt nur wenige Studien, die den Einsatz von Pharmakotherapie bei dieser Störung bewerten. Zu den medikamentösen Optionen, über die berichtet wurde, gehören Clomipramin, Fluoxetin, Lamotrigin und Opioid-Antagonisten. Es scheint jedoch, dass keiner dieser Wirkstoffe eine starke antidissoziative Wirkung hat. Eine Vielzahl von psychotherapeutischen Techniken wurde zur Behandlung der Depersonalisationsstörung eingesetzt (einschließlich traumafokussierter Therapie und kognitiver Verhaltenstechniken), obwohl auch hier keine dieser Techniken bisher eine Wirksamkeit nachgewiesen hat. Insgesamt werden eindeutig neue therapeutische Ansätze benötigt, um Menschen zu helfen, die unter dieser refraktären Störung leiden.

Neue Therapieansätze

Wir konnten sehen, dass mit einer multimodalen Therapie deutliche Besserungen zu erreichen sind.

Neben bekannten Elementen wie Psychotherapie und (zurückhaltender) medikamentösen Therapie setzen wir umfassende Physiotherapie, physikalische Therapie und zahlreiche Selbsthilfeelemente ein.

Ganz im Zentrum steht jedoch die Atemtherapie. Dabei geht es nicht nur darum, „richtig“ zu atmen sondern den abgesenkten Kohlendioxidspiegel gezielt und dauerhaft wieder anzuheben. Wir haben dazu ein spezielles Programm entwickelt. Drei Elemente sind uns besonders wichtig:

Anleitung durch spezialisierte Physiotherapeutinnen

Atem-App mit spezifischen Übungen

Kontrolle des relevanten Parameter Kohlendioxid in der Atemluft

Mehr dazu

Die Therapie beruht auf den gleichen Prinzipien wie bei der Therapie des "Brain-Fog". Siehe unten.

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