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Therapieproblematik

Eine erfolgreiche Versorgung der Patienten mit Fibromyalgie-Syndrom (FMS) ist problematisch: Die Diagnose erfolgt meist spät, d.h. erst mehrere Jahre nach dem Auftreten der Symptome. Hauptproblem ist hierbei das Fehlen einer adäquaten Therapie. In den meisten Fällen ist diese ungezielt und auf medikamentöse Maßnahmen beschränkt, die durch unspezifische Physiotherapie ergänzt werden.

Diese späte Diagnostik und unzureichende Therapie tragen leider zur Chronifizierung der Krankheit bei, was für Betroffene wie Therapeuten zu einer Quelle von Frustrationen wird.

Erfolgreich sind u. E. vor allem multimodale Ansätze, wie sie in einigen Kliniken oder Schwerpunktpraxen praktiziert werden. Nur durch vielseitige Ansätze wie Aufklärung, Physiotherapie, physikalische Therapie, Bewegungstherapie, Psychotherapie, medikamentöse Therapie und Selbsthilfe) lassen sich meist erhebliche Besserungen erzielen.

Diese Erfolge sind jedoch oft nur kurzfristig. Durch eine fehlende Weiterbehandlung kommt es meist innerhalb von Wochen oder Monaten zu Rückschlägen.


Therapie im Netzwerk

Zur langfristigen und erfolgreichen Betreuung des FMS soll daher ein Netzwerk aufgebaut werden (Physiotherapeuten, Psychotherapeuten, Hausärzte, Fachärzte, Schwerpunktpraxen, Reha-Kliniken, Selbsthilfe), das sich vor allem durch drei Dinge auszeichnet:

 

• Multimodales Behandlungskonzept

• Kurze Kommunikationswege

• Gemeinsames Diagnostikinstrumentarium

 

Ziel ist ein Modell der integrierten Versorgung. Dadurch soll dem erhöhten Aufwand auch ein entsprechendes Budget außerhalb der Regelleistungen gegenübergestellt werden. Aktuell wird dieses Netzwerk bereits aufgebaut.