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Selbstverständnis

Viele Menschen leiden heute an Krankheiten (z.B. funktionellen Störungen, Erschöpfung oder Überforderungsgefühlen), die mit einfachen Lösungen (z.B. nur mit Medikamenten) schwierig zu bessern bzw. zu heilen sind.

 Für solche Beschwerden sind ein umfassenderes Verständnis (körperlich – seelisch – sozial) und eine umfassendere Therapie erforderlich. Früher bezeichnete man dies gern als „ganzheitlich",  ein an sich guter Begriff, der jedoch etwas zu häufig benutzt wurde. 

 Heute sprechen wir eher von einer „systemischen“ Sichtweise, d.h. wir versuchen möglichst viel von dem „System“ zu erfassen, in dem ein Patient lebt, d.h. von seinem sozialen und familiären Umfeld, seiner Vorgeschichte, den körperlichen Erkrankungen, seiner sportlichen Aktivität usw.

Hieraus ergeben sich dann andere Formen der Behandlung, die wir als „multimodal“ bezeichnen (Multi = viele, Modus = Art und Weise), d.h. wir bemühen uns, die Beschwerden auf eine vielschichtige, umfassende Weise  zu lindern.

Im Alltag heißt das: Medikamente treten in ihrer Bedeutung häufig zurück, und wichtiger werden:  Selbsthilfe, Ernährungsumstellung, Anleitung zur Bewegung, Physiotherapie (Krankengymnastik), Massagen, Muskelaufbau, Kälte- und Wärmeanwendungen, sanfte Naturheilverfahren und psychotherapeutische Verfahren.

Dies hat Auswirkungen auf unsere Arbeitsweise: Ärzte, Psychologen, Physiotherapeuten, Arzthelferinnen und weitere Mitarbeiter arbeiten gleichermaßen engagiert an der Behandlung mit. Unter einer gemeinsamen Sichtweise versucht jeder, das jeweils Beste aus seinem Fachgebiet beizutragen.

In unserer Arbeitsweise verstehen wir uns als ein Team von ärztlichen und nicht ärztlichen Spezialisten, die für die Entwicklung Ihrer Gesundheit eng zusammenarbeiten. Wir engagieren uns dabei an der Entwicklung des Modells einer zukünftigen Medizin, in der Patienten, medizinisches Team und weitere Institutionen an einem Strang ziehen, um gemeinsam nicht nur Krankheiten zu beseitigen, sondern Gesundheit wirklich zu fördern. Ein wichtiges Element unserer Arbeit ist die Forschung. Wir überprüfen damit unsere Verfahren kritisch und entwickeln gleichzeitig neue und wirkungsvollere Behandlungsweisen.


Funktionelle Beschwerden

Inhaltlich beschäftigen wir uns zum einen mit den "ganz normalen“ Krankheiten, besonders intensiv aber auch mit den sog. "funktionellen Beschwerden", also Krankheiten, bei denen relativ wenig fassbare Veränderungen vorhanden sind. Bei diesen besteht oft ein Widerspruch zwischen ausgeprägten Beschwerden und relativ geringen Befunden (Labor, Röntgen, körperliche Veränderungen).

Dazu zählen Krankheitsbilder wie Reizmagen, Reizdarm, Reizblase, chronische Schmerzzustände (z.B. Kopfschmerzen, Migräne, Fibromyalgie), aber auch Erschöpfungszustände, Schlafstörungen, Atemstörungen, funktionelle Herzbeschwerden, erhöhte Reizempfindlichkeit, Schreckhaftigkeit bis hin zu Panikattacken. Auch Gewichtsprobleme - oft verbunden mit Wassereinlagerungen - fallen in die Gruppe dieser schwer zu behandelnden Beschwerden. 


Grundgesetz

Wir haben uns gemeinsam ein "Grundgesetz" erarbeitet. Dies sind die Richtlinien, an denen wir uns im Alltag orientieren können. Natürlich sind wir nicht perfekt. Fehler passieren, aber diese Regeln können immer wieder helfen, uns innerlich zu orientieren.

• Wir sind eine Praxisklinik mit einer systemischen Sichtweise und multimodalen Therapieverfahren, die umfassend, menschlich und kompetent mit sanften Methoden in partnerschaftlicher Weise auf Patienten eingeht, um sie zu Wohlbefinden zu führen.

• Gemeinsam mit unseren Patienten erarbeiten wir gesundheitliche Ziele und stellen unsere Sachkenntnis zur Verfügung, um diese Ziele zu erreichen.

• Außergewöhnliches erreichen wir durch eine andere Sichtweise und durch die Einbeziehung der Patienten und ihres Umfeldes in die eigene Verantwortung für ihr Leben.

• Wir suchen den Kontakt zum Umfeld der Patienten bis hin zum politischen Bereich, um unsere Arbeit mit anderen zu vernetzen.

• Durch effektive Organisation erreichen wir einen zügigen, gelösten, menschlichen und wirtschaftlichen Praxisablauf.

• Wir verstehen uns in einem ständigen Veränderungsprozess. Durch konsequentes Qualitätsmanagement und Rückmeldung unserer Stärken und Schwächen durch unsere Patienten versuchen wir, uns weiterzuentwickeln.

• Wir fühlen uns der Wissenschaft verpflichtet, um unser eigenes Handeln zu überprüfen und neues Wissen zu schaffen.

• Der Umgang der Mitarbeiter untereinander und mit den Patienten ist geprägt von menschlicher Wärme, Einfühlungsvermögen, Harmonie, inhaltlicher Geschlossenheit und Fröhlichkeit.