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Risikofaktoren

(Die Daten- und Forschungslage zur Vulvodynie ist trotz der Häufigkeit der Beschwerden nach wie vor sehr begrenzt. Daher fehlen oft klare Angaben zur Häufigkeit, Ursachen usw.)

An erster Stelle sind Infektionen im Genitalbereich zu nennen. Dabei sind letztlich (vor allem lang anhaltende oder schmerzhafte/angsterregende) Infektionen mit einen höheren Risiko verbunden, später eine Vulvodynie zu entwickelt.

 

Besonders erhöht sich das Risiko wenn gehäufte/verschiedene Infektionen über längere Zeit auftreten.

 


Pille/Missbrauch?

Ob die Anti-Baby-Pille mit einem erhöhten Risiko verbunden ist, bleibt z.Z. unklar.

Obwohl es auf den ersten Blick sehr nahe liegt, dass leidvolle sexuelle Erfahrungen eine Vulvodynie begünstigen, ist die wissenschaftliche Datenlage unklar. Während ein Teil der Studien dies bejaht, können in anderen Studien kein Zusammenhang zwischen Missbrauchserlebnissen und späterer Vulvodynie hergestellt werden.

 


Weitere Risikofaktoren

Weitere Faktoren werden in der Literatur genannt, ihr Stellenwert ist jedoch unklar:

 

  • Allergien
  • Frühes Alter beim ersten Geschlechtsverkehr
  • Frühe erste Periode
  • Kinderlosigkeit
  • Schmerzen bei der Benutzung des ersten Tampons
  • Ungünstige Lebensereignisse wie Scheidung, Fehlgeburten, schmerzhafte Geburten.

 

 


Erkrankungen, die häufig mit Vulvodynie vorkommen (Komorbiditäten)