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Diagnose

Bei der Diagnose sollten organische (z.B.gynäkologische, neurologische) Erkrankungen ausgeschlossen. Dazu gehört selbstverständlich eine gynäkologische Untersuchung. 

Es findet sich eine allgemeine Überempfindlichkeit (med. Hyperalgesie) oder ein an sich nicht schmerzhafter Reiz (z.B. Berührung, Kälte/Wärme) wird als schmerzhaft empfunden (med. Allodynie).

Falls der Schmerz ohne äußeren Anlass auftritt (z.B. Berührung mit Watteträger) dann spricht ist eine generalisierte Vulvodynie anzunehmen.

Falls die Schmerzen nur bei Berührung (z.B. Watteträger) auftreten, dann liegt eine „provoked Vulvodynia“ vor. War das bereits seit der Menarche (1. Periode) so, dann liegt eine „primäre“ Erkrankung vor, ansonsten würde man von einer „sekundären“ Erkrankung sprechen. 


Bei der Klärung der Ursachen sollten eine Reihe von Krankheiten untersucht bzw. ausgeschlossen werden. Unter anderem folgende: 

• Erkrankungen der Vulva

• Erkrankungen der Nerven (Neuropathie) im Bereich des kleinen Beckens

• Fortgeleitete Schmerzen (Ausstrahlungen) aus anderen Bereichen des kleinen Beckens

• Fehlfunktionen der Muskulatur des kleinen Beckens

• Depressionen sollen häufiger bei den Betroffenen vorhanden sein, wobei unklar ist, ob dies Ursache oder Folge der Beschwerden ist (siehe diese Problematik bei Fibromyalgie

• Hauterkrankungen

• Pilzerkrankungen

Es bleibt jedoch eine große Gruppe von Betroffenen, bei denen man keine der obigen Ursachen findet.