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Tinnitus

Pfeifen, Brummen, Quietschen, Pochen und Rauschen – alles unangenehme Geräusche, denen man gerne aus dem Weg gehen würde. Doch eine Flucht ist nicht möglich, wenn die quälenden Töne gar nicht von außen, sondern von innen kommen.

Das Gefühl ausgeliefert zu sein, nicht zu wissen, ob das Geräusch jemals aufhören wird, ist für die Betroffenen oft das Schlimmste.

Tinnitus (wörtlich „Geklingel“) heißt das Phänomen, wenn das Gehör selbst Geräusche zu produzieren scheint, die Tag und Nacht einen Menschen bedrängen können. 40 % aller Menschen leiden im Verlauf ihres Lebens unter den Beschwerden. 10-20 % sind dauerhaft betroffen.

Tinnitus ist keine Krankheit, sondern ein Symptom, ähnlich wie Kopfschmerzen oder Zahnschmerzen, und kann zahlreiche Ursachen haben. Nicht in jedem Fall ist Tinnitus krankhaft. In einem schalltoten Raum hören praktisch alle Menschen ein gewisses Pfeifen oder Rauschen.

Auch wenn ein Tinnitus bei den meisten Menschen folgenlos abklingt, sind andere sehr hartnäckig betroffen. Medikamente helfen wenig bis nichts und irgendwann fällt der Satz: "Damit müssen Sie sich abfinden."

Stimmt das? Was steckt hinter dem Tinnitus? Und was lässt sich tun?