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Einfache Maßnahmen

Für die meisten Menschen ist das Sick-Building-Syndrom zum Glück nur eine mäßige Einschränkung ihrer Lebensqualität. Für sie ist es ausreichend nur einige Änderungen im Leben durchzuführen.

Wie erwähnt ist häufig die unbewusst beschleunigte Atmung ein wesentlicher Faktor für die Symptomatik. Falls Sie in diesem Test höhere Werte erzielen, dann kann es möglicherweise lohnend sein, unsere Seiten über die Therapie der chronischen Hyperventilation zu lesen.

Die zweite wesentliche Maßnahme ergibt sich aus den obigen Ausführungen. Wir Menschen leben in einem Dilemma. Wir sind nicht für das geschützte Leben in künstlicher Umgebung geschaffen worden. Aber genau diese Annehmlichkeit schätzen und suchen wir.

Als Ausgleich für die tägliche Schonung benötigen wir nicht nur Bewegung und Muskeltraining. Wir benötigen auch die Konfrontation mit genau den Wettereinflüssen, vor denen wir während der Arbeit bewahrt worden sind: Kälte, Hitze, Wind, Regen, Geruch und Rauch, Lärm und Licht.

Hierzu Näheres auf der Seite über Wetterfühligkeit. 


Sick Building Syndrom als Krankheit

Für einige Menschen ist es anders: Für sie ist es eine Krankheit, so sehr sind sie von den Beschwerden beeinträchtigt. 

In diesen Fällen sind die erwähnten Selbsthilfemaßnahmen nicht ausreichend. Sie benötigen gezielte Behandlung. Solche Therapien zielen auf eine Verbesserung der gestörten Körperregulationen und benötigen in aller Regel einen multimodalen Ansatz.

Meist werden folgenden Therapieelemente eingesetzt:

  • Beruhigungs- und Entspannungsverfahren
  • Ggf. fokale Psychotherapie
  • Gezielte Atemtherapie
  • Massagen und Krankengymnastik
  • Training der Temperaturregulation (Wärmekammer/Kältekammer)
  • Bewegung und Muskelaufbau
  • Training im Umgang mit Gerüchen
  • Ernährungsumstellung ggf. Gewichtsreduktion
  • Und andere je nach Krankheitsbild und individuellen Symptomen

Wenn solche Therapieverfahren in hoher Intensität (mehrere Stunden täglich) durchgeführt werden, kann die Therapiedauer kurz sein (1-3 Wochen). Näheres finden Sie auf unseren Seiten zur multimodalen Therapie.