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Schlafzimmer, kühl und ruhig

Eine nahe Autobahn verhindert bei den meisten Menschen den erholsamen Schlummer

Die Augen können wir schließen, die Ohren nicht. Diese simple Tatsache bestimmt unseren Schlaf oft mehr als uns lieb ist.

 

Lärm wird in dB (Dezibel) gemessen. Die Hörschwelle liegt bei 0 dB. Leises Blätterrauschen entspricht 20 dB und unter „Zimmerlautstärke“ versteht man 50 dB. Empfindliche Menschen fühlen sich bei 30 dB bereits gestört. 50 dB führen beim Schlafen schon zu einer messbaren Stressreaktion.

 

Ergo ist Ruhe das oberste Gebot für ein Schlafzimmer. Nur wenige Menschen haben das Glück, am Waldrand nur das Vogelzwitschern zu hören. Abhilfe gegen den Außenlärm können schalldichte Fenster oder Ohrstöpsel schaffen. Letztere gibt es in der Apotheke in verschiedenen Ausfertigungen oder der Hörgeräteakustiker fertigt sie individuell an. Diese sind erheblich teurer, aber angenehmer zu tragen.


Lärmquellen im Schlafzimmer

Lärmquellen können auch im Schlafzimmer vorhanden sein. Tickende Wecker sollten so wie sichtbare Uhren schleunigst entfernt werden. Sie produzieren nicht nur Krach, sondern verleiten auch zu unnötigen Blicken auf die verstreichende Zeit. Das ist unnötiger Stress.

 

Ein größeres Problem stellen menschliche Lärmquellen dar. Bei manchen Schnarchlauten ist an Schlaf einfach nicht mehr zu denken. Ein Sägen von 90 bis 120 dB würde auch ein Murmeltier aus dem Schlaf schrecken. Sofern dafür keine Abhilfe gefunden wird, ist ein zweiter Schlafplatz der Liebe manchmal zuträglicher als ein Ausharren in nächtlicher Nibelungentreue.