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Das richtige Bett

Männer und Frauen haben auch in Bezug auf die Matratze unterschiedliche Bedürfnisse.

Eine Zeitlang galt in Deutschland bezüglich des Betts die Devise, gelobt sei, was hart macht! Ein Brett unter der Matratze sollte gesund sein.

 

Diese Zeiten sind gottlob vorbei! Auf der anderen Seite darf ein Bett auch keine weiche Hängematte sein.

 

Grundproblem der optimalen Schlafunterlage ist die Tatsache, dass der Mensch nicht wie eine Säule aufgebaut ist. Wir haben schwere und leichte Körperteile, die entsprechend unterschiedlich tief in die Matratze einsinken.

 

Dieser schlichten Tatsache muss das Bett gerecht werden. Das richtige Bett ist also im Kopf, Schulter- und Beinbereich deutlich weicher als dort, wo das schwere Becken aufliegt. Es gibt zahlreiche Systeme von Lattenrosten und Matratzen, die so aufeinander abgestimmt sind, dass der optimale Liegekomfort erzielt wird.

 

Wer gemeinsam mit seinem Partner ein Bett kauft, sollte darauf achten, dass ein 100-kg-Mann eine stabilere Unterlage benötigt als eine Frau, die gerade 50 kg auf die Waage bringt.


Matratze, Zudecke, Kopfkissen

Eine durchgehende Matratze mag zwar kontaktfreundlicher sein, sie gerät jedoch schon dann in Schwingung, wenn sich der Partner auf die andere Seite dreht. Getrennte Lattenroste und Matratzen sorgen für tieferen Schlaf.

 

Die Zudecke muss sowohl wärmen, Feuchtigkeit aufnehmen können und darf keine Schwitzkammer sein. Daunen erfüllen diese Anforderungen sehr gut. Leider sind sie für Allergiker völlig ungeeignet. Für sie sind Synthetikdecken angebracht. Vorsicht, bei einigen billigen Kunstfasern schwitzt man leicht!

 

Das Kopfkissen ist eher ein Nackenkissen, das den Hals stabilisiert. Auf keinen Fall darf es zu groß sein (nicht über 40x80 cm), da sonst die Schultern mit auf dem Kissen zu liegen kommen. Wer sich unsicher ist, kann sich auch von einem unabhängigen Bettenberater informieren lassen.


Es liegt nicht nur am Bett

So wichtig ein Bett ist, in dem man sich so richtig wohl fühlt, ist es nur eine der möglichen Ursachen von Schlafstörungen. Eine gewisse Skepsis gegenüber Werbeaussagen von Bettenherstellern ist angebracht.

 

Es schadet sicher nicht, sich ein High-Tech-Bett zuzulegen. Die meisten in diesem Buch erwähnten Schlafstörungen werden jedoch durch diese Anschaffung nicht oder nur unwesentlich besser werden.