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CFS

Eine CFS kann nach einem "banalen" Virusinfekt auftreten.

Das CFS (Chronic Fatigue Syndrome, dt. chronisches Erschöpfungssyndrom) geht ebenfalls mit einem erheblichem Mehrbedarf an Schlaf einher. Im Gegensatz zu der Hypersomnie tritt es meist im Anschluss an einen Virusinfekt auf. Viele Betroffene können sogar das Datum nennen, seit dem sie von grenzenloser Müdigkeit geplagt wurden. Sie leisten seit dieser Zeit höchstens noch die Hälfte ihres früheren Pensums, oft deutlich weniger. Die Erschöpfung steht nicht im Zusammenhang mit körperlicher oder seelischer Belastung und wird auch durch Schlaf nicht viel besser.

 

Die meist schwer eingeschränkten Patienten fühlen sich oft unverstanden, da man ihnen ihre Erschöpfung von außen nicht ansieht. Schlafhygiene ist wichtig, doch reicht diese allein zur Behandlung nicht aus. Multimodale Konzepte – ähnlich wie bei Fibromyalgie – sind erfolgversprechender.