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Wechseljahrsbeschwerden

Im Rahmen der hormonellen Umstellung in der Mitte des Lebens treten bei den meisten Frauen eine Zeit lang Hitzewallungen, Schwitzen und Schwindel auf. Etwas weniger bekannt ist, dass auch Schlafstörungen ausgesprochen verbreitet sind.

 

Wenn also Schlafstörungen zusammen mit anderen Wechseljahrsbeschwerden auftreten, dann sollte sich die betreffende Frau unbedingt mit dem Frauenarzt besprechen, ob nicht eine Hormonersatztherapie angebracht ist.

 

Lange Zeit wurden Hormone in großen Mengen („mit der Gießkanne“) verschrieben. Dann wurde bekannt, dass dadurch Krebs und Gefäßerkrankungen begünstigt werden.

 

Viele Frauen hatten daher große Bedenken gegen die künstlichen Wirkstoffe. In letzter Zeit sieht man die Lage wieder nüchterner. Hormone sind angebracht, wenn sie nicht nur „einfach so“, sondern mit einem klaren Ziel gegeben werden, z.B. gegen Schwitzen und Schlafstörungen. In niedriger Dosis und über begrenzte Zeit haben sie weitaus mehr Nutzen als Schaden.