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Schlaftrunkenheit

Jedermann kennt das Phänomen, wenn man mitten aus dem Tiefschlaf geweckt wird. Man ist noch nicht „ganz bei sich“ und benötigt einen Moment, sich zu orientieren.

Bei Kindern bis 5 Jahren kann diese Phase jedoch erheblich verlängert sein und sie benötigen Minuten oder gar Stunden, um diese Periode der Desorientierung zu überwinden. Die Eltern sind naturgemäß durch das Verhalten ihres Kindes sehr geängstigt. Sie erkennen es nicht wieder, weil es völlig unsinnige Handlungen durchführt und wie in Trance erscheint.

 

Wenn das Kind dann wieder bei sich ist, kann es sich an die Verwirrungsphase überhaupt nicht erinnern. Es habe die ganze Zeit tief geschlafen.

Trotz der beunruhigenden Symptomatik ist das Beschwerdebild harmlos. Es verschwindet bis zur Pubertät ganz von allein. Bei Erwachsenen kommt Schlaftrunkenheit sehr selten vor und tritt vor allem dann auf, wenn jemand aus sehr tiefem Schlaf geweckt wurde.

 

Eine eigentliche Therapie ist in der Regel nicht notwendig. Jedoch sollten gefährliche Gegenstände aus der Nähe des Schläfers entfernt werden.