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Ein Drittel des Lebens

Schlafstörungen zählen zu den häufigsten Beschwerden beim Arztbesuch.

Wir verbringen ein knappes Drittel unseres Lebens im Bett. Doch viele Menschen fühlen sich auf ihrem Ruhelager alles andere als wohl. Ein Drittel der Bevölkerung wacht am Morgen zerschlagen und müde auf. Die Hälfte von ihnen leidet unter einer behandlungsbedürftigen Schlafstörung. Ältere Menschen sind häufiger betroffen als junge.

 

Dabei werden Schlafstörungen oft nicht erkannt. Zum einen, weil diese Beschwerden lange Zeit Stiefkind der Medizin waren, zum anderen, weil die Betroffenen wenig über ihren eigenen Schlaf wissen. Und schließlich, weil viele Menschen den nicht erholsamen Schlummer als gottgegeben akzeptieren.

 

Schlechter Schlaf hat Konsequenzen. Nicht nur für Arbeitsplatz, Familie, Partnerschaft und Sexualität. Das Risiko für Krankheiten nimmt zu: Bluthochdruck, Herzinfarkt und Hirnschlag werden wahrscheinlicher und das Unfallrisiko in Haushalt, Beruf und Verkehr ist fünfmal erhöht. Jeder vierte tödliche Verkehrsunfall ist durch Sekundenschlaf bedingt.