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Vertiefte Diagnostik

Durch eine ausführliche Erhebung der Vorgeschichte, ergänzt durch eine körperliche Untersuchung, Fragebögen und ggf. ein Gespräch mit dem Partner, ist in vielen Fällen die Diagnose recht eindeutig zu stellen.

 

Trotzdem sind weitergehende technische Untersuchungen oft notwendig, um eine Verdachtsdiagnose zu bestätigen oder auszuschließen. Mittlerweile gibt es unzählige Untersuchungstechniken und Geräte. Einige sollen erwähnt werden.

 

Letztlich geht es bei allen technischen Untersuchungen um die Erfassung von körperlichen Veränderungen im Laufe der Nacht, die dem Schläfer verborgen bleiben. Waren anfänglich nur wenige Einflussgrößen bestimmbar (z.B. Puls, Atmung) können heute eine Vielzahl von Faktoren zuverlässig bestimmt werden. Alle Messgrößen gemeinsam enthüllen dann dem untersuchenden Arzt, was sich tatsächlich in der Zeit ereignet, wenn wir in unseren Träumen gefangen sind.

 


Folgende Größen werden häufig untersucht:

• EEG (Hirnströme)

• EKG (Herzströme)

• EOG (Augenbewegung)

• EMG (Muskelaktivität)

• Schnarchgeräusche

• Luftfluss durch Nase und Mund

• Atemtätigkeit mit Unterscheidung Brust/Bauchatmung

• Puls und Sauerstoffsättigung des Blutes

• Körperlage

• Videoüberwachung des Schläfers

 

Bei erweiterten Fragestellungen lassen sich auch diese Parameter erfassen:

 

• Blutdruck

• Körpertemperatur

• Säure-Basen-Gleichgewicht

• Bewegung der Arme und Beine

• Hirndurchblutung

• Peniserektion

• Druck innerhalb der Speiseröhre

 

Nicht immer müssen alle Messwerte sofort erhoben werden. Dies ist nicht nur eine Frage von Kosten und Aufwand, es schläft es sich auch relativ schlecht, wenn man von Kopf bis Fuß verkabelt wird.