Fragebögen können ein erstes Hilfsmittel der Diagnostik sein. Es gibt zahllose ausgearbeitet Instrumente.
Einer der kürzesten Fragebögen ist die Epworth-Schläfrigkeits-Skala. Er ist zwar nicht so verlässlich wie umfangreichere Bögen mit dutzenden von Frage, ermöglicht jedoch eine recht gute erste Einschätzung.
Man beantwortet jede Frage nach der Häufigkeit des Auftretens und notiert den Zahlenwert für diese Antwort (0-3). Am Ende werden alle Zahlen zusammengezählt.
Wenn man eine bestimmte Situation nicht tatsächlich gerade erlebt hat, dann sollte man sich diese vorstellen und überlegen, wie wahrscheinlich das Einnicken wäre.

Auswertung: Die mögliche Punktzahl schwankt zwischen 0 und 24. Wenn Sie Werte im Bereich von 6 oder kleiner haben, dann ist eine Schlafstörung unwahrscheinlich. Werte über 10 deuten auf eine Schlafstörung hin. Je höher der Wert, desto wahrscheinlicher wird die Diagnose.
Wichtig: Dieser Test gibt nur einen Hinweis auf Schlafstörungen. Er ersetzt nicht eine ausführliche Schlafdiagnostik!