
Ein weiteres wichtiges Hilfsmittel ist ein Schlaftagebuch. Viele Zusammenhänge lassen sich damit auf einfache Weise klären.
• Wie häufig sind die schlechten Nächte tatsächlich?
• Welche Ereignisse des vergangenen Tages beeinflussen den Nachtschlaf?
• Werfen eher bedrohliche Termine ihre Schatten vorweg?
• Wie beeinflussen Medikamente, Nahrung, Alkohol oder Zigaretten den Schlaf?
Viele dieser Fragen können bereits mit Hilfe eines Tagebuches aufgedeckt werden.
Das Schlaftagebuch sollte ehrlich aber nicht übergenau geführt werden. Es ist beispielsweise nicht notwendig, die Schlafzeiten auf die Minute genau aufzuschreiben.
Nach zwei Wochen hat man genügend Material, um Zusammenhänge zu erkennen:
Gibt es Unterschiede zwischen den einzelnen Tagen oder war jede Nacht völlig gleich? Wenn es Unterschiede gab, welche Ereignisse hatten auf den Schlaf den größten Einfluss? Welche dieser Dinge sind beeinflussbar? Gab es überraschend gute Nächte? Woran könnte dies gelegen haben? Usw.
Viele Ärzte oder Kliniken, die sich mit Schlafstörungen beschäftigen, setzen solche oder ähnliche Tagebücher ein. Sie dienen als Instrument, um den Therapieerfolg zu dokumentieren, insbesondere, wenn man einzelne Fragen graphisch aufbereitet. Auf diese Weise kann das Schlaftagebuch auch den Dialog zwischen Arzt und Patient erleichtern.