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Diagnostik des Reizdarms

Bei der Diagnostik kommt es darauf an, ausreichend genau, aber nicht übertrieben viel zu diagnostizieren. Patienten, bei denen bereits drei Magenspiegelungen einen Normalbefund ergeben haben, sollten nicht unbedingt nochmals gespiegelt werden, sofern sich die Beschwerden nicht grundlegend geändert haben.

Zur angemessenen Diagnostik gehört vor allem das ausführliche Gespräch mit einem entsprechend erfahrenen Arzt. Meist lässt sich hier das Allermeiste klären. 


Labor

Laboruntersuchungen sind der nächste Schritt. Eine Reihe von Werten gehören dazu: Blutbild, Blutsenkung oder CRP, Transaminasen, Kreatinin und Lipase.

Auch die Ultraschalluntersuchung des Oberbauches ist sinnvoll und hat keine relevanten Nebenwirkungen. 


Magenspiegelung bei Reizdarmsyndrom

Den besten Aufschluss über den Zustand des Magens liefert die Magenspiegelung. Gleichzeitig ist dies auch das aufwändigste Verfahren. Nebenwirkungen sind zwar selten, kommen jedoch vor.

Es sollte daher im Einzelfall entschieden werden, wann eine Magenspiegelung durchgeführt wird. Sinnvoll ist sie, bei

  • Beschwerden erstmalig im Alter über 45 Jahre
  • Ungewolltem Gewichtsverlust
  • Magen-Darm-Blutungen
  • Schluckstörungen
  • Blutarmut durch Eisenmangel
  • Anhaltendem Erbrechen
  • Tastbaren Veränderungen im Oberbauch
  • Magenkrebs/Speiseröhrenkrebs in der Familie