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Ursachen - Was ist wissenschaftlich gesichert?

Es gibt bezüglich des RDS zahlreiche Theorien. Durch Forschung bestätigt ist vor allem die Überempfindlichkeit (Reizschwellenabsenkung) des Magen-Darm-Kanals.

Daneben sind seelische Einflüsse, Störungen der Bewegung des Darms und der Steuerung des vegetativen Nervensystems des Darms weitgehend gesichert.

 

Weniger gut belegt sind Störungen der Darmflora, des Immunsystems, genetische Einflüsse oder Umwelteinflüsse.

 

Schließlich kann auch ein Laktasemangel (Fehlen des Enzyms, das den Milchzucker aufnimmt) zum RDS beitragen.


Reizmagen und Reizdarm bei funktionellen Erkrankungen

Listet man die verschiedenartigen Beschwerdebilder der funktionellen Erkrankungen auf, stellt man bei allen Unterschieden fest, dass Störungen im Bereich des Magen-Darm-Traktes mit vielen Krankheitsbildern einhergehen. Fast wirkt es so, als ob Verdauungsstörungen sich wie ein roter Faden durch die Lebensgeschichte aller Patienten zieht, die unter chronisch funktionellen Erkrankungen leiden.

Manchmal ist dies den Betroffenen nur wenig bewusst. Bei der körperlichen Untersuchung des Bauchraumes zeigt sich jedoch folgendes Bild. Der Oberbauch ist schmerzhaft, der Unterbauch aufgebläht, und an bestimmten Stellen kann der Arzt einen heftigen Druckschmerz bei der Untersuchung auslösen.


Symptome

Die Patienten berichten auf Nachfragen häufig über folgende Symptome: Völlegefühl, Aufstoßen, Sodbrennen, Magenschmerzen, vermehrte Darmgeräusche (Rumpeln, Kullern), Blähungen, Anschwellen des Bauches gegen Abend, Durchfall, Verstopfung, Darmkrämpfe, unvollständige Stuhlentleerung, Bleistiftstühle, Juckreiz im Analbereich und viele ähnliche Beschwerden.