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Der Bauch und die Seele

Es ist fast selbstverständlich: Die Seele hat auf den Magen-Darm-Trakt einen erheblichen Einfluss.

Wobei man als Faustregel sagen kann, dass der Magen-Darm-Trakt vor allem Sicherheit und Geborgenheit schätzt.

Angst, Dauerstress führt vermehrt zur Beschleunigung der Darmpassage und damit zu „Schiss“, wie aus Tierversuchen bekannt ist.

Je depressiver ein Patient ist, desto langsamer wird die Massage und Verstopfung ist die Folge.

Aus verschiedenen Untersuchungen ist bekannt, dass Betroffene Patienten etwas ängstlicher oder depressiver sind als gesunde Kontrollpersonen. Aber angesichts der großen Zahl von Betroffenen und angesichts der Tatsache, dass nur 20% aller RDS-Patienten zum Arzt gehen, muss man vermuten, dass eben nur die Ängstlichen und Depressiven den Weg zum Arzt finden.

Es scheint jedoch so zu sein, dass schwere Krankheitssymptome mit ausgeprägteren seelischen Beschwerden parallel gehen.


Entspannung

Entspannung geht natürlich (fast) genauso gut zuhause!

Entspannungsverfahren (z.B. progressive Muskelrelaxation nach Jakobson) ist sicher ein gutes, einfaches Verfahren, das man leicht zu Hause durchführen kann.

In den wenigen Studien hierzu, zeigte sich das Verfahren als günstig und wirkungsvoll nach etwa 10 Sitzungen.

Hierzu gibt es auch eine CD, die für die kurze Entspannung im Alltag sorgt. 5 Minuten täglich.


Weitere Psychotherapeutische Verfahren

Hypnotherapie ist ein weiteres Verfahren, das sich bei der Behandlung bewährt hat.

Verhaltenstherapie oder psychoanalytisch orientierte Verfahren wird man eher empfehlen, wenn neben den Bauchbeschwerden weitere Symptome vorhanden sind, die ein aufwendigeres Therapieverfahren rechtfertigen. Beispielsweise wenn deutlich wird, dass in bestimmten Situationen oder bei bestimmten Gefühlen die Beschwerden immer wieder auftauchen oder schlimmer werden.