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Definition

Definition nach ROME II (1999)

Man unterscheidet Haupt- von Nebenkriterien

Hauptkriterien:

Beschwerden oder Schmerzen im Bauchraum während eines Zeitraumes von mindestens 12 Wochen innerhalb des letzten Jahres. Diese 12 Wochen müssen nicht zusammenhängen.

Dabei sind die Beschwerden durch mindestens 2 von 3 Dingen gekennzeichnet:

1. Verbesserung der Beschwerden nach dem Stuhlgang

2. Der Stuhlgang ist manchmal häufiger, manchmal seltener

3. Der Stuhlgang ist manchmal härter, dann wieder weicher bzw. durchfallartig

 

Nebenkriterien

1. Die Stuhlform ändert sich

2. Man hat das Gefühl der unvollständigen Entleerung

3. Schleim ist dem Stuhl beigemengt

4. Blähungen sind vorhanden.


Untergruppen

1. Durchfallbetontes Reizdarmsyndrom (med.: Diarrhoebetontes RDS)

2. Verstopfungsbetontes Reizdarmsyndrom (med.: Obstipationsbetontes RDS

3. Schmerzbetontes RDS


Weitere Beschwerden - fließende Übergänge

Patienten mit RDS leiden außerdem sehr häufig unter weiteren Beschwerden, die nicht unmittelbar mit dem Magen-Darm-Trakt zu tun haben. Hier besteht ein fließender Übergang zu anderen funktionellen Beschwerden, z.B. Fibromyalgie.

 

Mattigkeit, Schlafstörungen

Kopfschmerzen

Rückenschmerzen

Seelische Störungen: Angst, Depression

Blasenbeschwerden: z.B. Reizblase

Bei Frauen: Menstruationsbeschwerden, Regelschmerzen

Herzklopfen, Herzschmerzen