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Diagnostik

Die Kultur wächst langsamer aber ist für die Diagnostik genauer. Candida albicans und C. glabrata Mischkultur.

Bei eindeutigen Symptomen (Juckreiz, Ausfluß) besteht bereits ein hochgradiger Verdacht. Üblicherweise wird ein Frauenarzt/Frauenärztin eine mikroskopische Untersuchung des Scheidensekretes durchführen. Bei 400facher Vergrößerung im Phasenkontrastmikroskop stellen sich die Hefen dar. In so einem Fall ist die Diagnose sicher.

 

Allerdings sollte man wissen, dass auch erfahrene Untersucher nur in 70-80% die vorhandenen Hefen finden.

 

Daher: Wenn trotz entsprechender Symptome keine Pilze im Mikroskop erkennbar sind, sollte eine Kultur angefertigt werden. In bis zur Hälfte der Fälle lassen sich dann in dieser zweiten Untersuchung Hefepilze nachweisen.

 

Die mikroskopische Untersuchung ist also schneller, aber weniger genau als das Anlegen einer Kultur. Hier haben Sie erst nach einigen Tagen das Ergebnis.


Resistenzbestimmung

Bei bakteriellen Infekte (z.B. Harnwegsinfekt) ist es in der Medizin übliche die Bakterien bezüglich ihrer Empfindlichkeit zu prüfen, da viele Keime mittlerweile gegen zahlreiche Antibiotika unempfindlich (=resisitent) geworden sind.

 

 

Bei Pilzerkrankungen kann man dieses Verfahren nicht ohne weiteres übertragen. Bei einer einfachen Scheindeninfektion mit Candida Arten ist dies wohl nicht sinnvoll. Anders sieht dies möglicherweise bei chronischen Infekten aus oder wenn eine Therapie mit systemischen Antipilzmitteln ansteht.