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Diagnose von Mundpilze

Wenn der Befund so eindeutig ist, dann ist die Diagnose nicht schwer

Die typischen weißlichen Beläge, verbunden mit entsprechenden Beschwerden, sind kaum zu übersehen. Kmmen dann noch gewisse Risikofaktoren hinzu, steht die Diagnose weitgehend fest. Wenn also beispielsweise ein Baby im Alter von wenigen Tagen oder Wochen nicht mehr trinken mag und gleichzeitig die weißen Beläge im Mund aufweist, dann kann man von einem Pilzbefall ausgehen. Ähnliches gilt für Schwerkranke oder Immungeschwächte.

Natürlich ist dies nicht immer so einfach. Pilze können sehr wohl anwesend sein, ohne daß sie sich so deutlich zeigen. Dann hilft nur ein Abstrich weiter. Mit Hilfe eines Watteträgers wird kräftig auf der Schleimhaut entlang gewischt. Besonders im hinteren Teil des Mundes, zwischen Zahntaschen und an anderen versteckten Stellen (z.B. unter Prothesen) wird man am ehesten fündig. Auf den Watteträgern haften dann die Keime zusammen mit etwas Speichel. Das Ganze wird dann in ein Transportmedium gepackt, das ein Austrocknen der Keime verhindert, und an ein Labor zur Untersuchung gesandt.