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Primäre Symptome

Wir unterscheiden bei unserer Arbeit primäre von sekundären Symptomen. Der Geruchssinn dient vor allem dem Schutz. Verdorbene, giftige Nahrungsmittel sind heute ausgesprochen selten, früher war sie jedoch häufig. Die Position der Nase oberhalb des Mundes hat also durch einen Sinn! Auch die Warnung vor einem Brand, Moder oder gefährliche Tiere gingen ganz wesentlich über die Nase.

Die primäre Reaktion auf solche Gefahren ist also der Schutz vor der  Aufnahme von schlechter Luft oder bedrohlicher Nahrung. Dementsprechend unterscheiden wir atem- von nahrungsbezogenen Symptomen.

Atembezogene Schutzreaktionen: Atembeschwerden, Atemnot, Husten, asthmatische Beschwerden, Juckreiz im Hals, Naselaufen, Augenbrennen, Schwindel, Benommenheit, Beklemmungsgefühle (häufig bedingt durch chronische Hyperventilation).

Nahrungsbezogen Schutzreaktionen: Übelkeit, Erbrechen, Magen- oder Darmschmerzen oder Krämpfe, Völlegefühle, Blähungen, Verstopfung oder Durchfall. 


Sekundäre Symptome

Schreitet die Erkrankung weiter fort, kommen weitere Symptome hinzu, die gleichfalls auf die Aktivierung von weiteren Schutzreflexen zurückgeführt werden können.

Ein- und vor allem Durchschlafstörungen, allgemeine Reizempfindlichkeit gegenüber Lärm, Licht, Berührung, Druck, Schmerz, Kälte, Wärme, Vibration. Weitere funktionelle Syndrome wie Reizblasen-Syndrom, Reizdarm-Syndrom, Fibromyalgie-Syndrom, Schwindel und ähnliche werden stark begünstigt.

 In deren Folge kommt es zu einer zunehmenden Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Leistungsschwäche, Konzentrationsstörungen bis hin zu CFS-ähnlichen Erschöpfung.