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Ursachen

Die Haut von Frauen und Männern altert unterschiedlich.

Die Ursachen des Phänomens „Zellulitis“ sind nurmit Hilfe der Anatomie zu verstehen. Wie bereits dargestellt, ist die Anatomie der Haut bei Männern und Frauen im Bereich des Fettgewebes grundverschieden.

Die Haut setzt sich aus drei Schichten zusammen: die Oberhaut mit der Hornhaut, die elastische Lederhaut und die Unterhaut mit dem isolierenden Fettgewebe.

 

Bei Männern ist die Hornhaut etwa 20% dicker als bei Frauen, ihre Lederhaut enthält mehr elastische Fasern und kann mehr Wasser binden und schließlich ist das Unterhautfettgewebe anders organisiert. Die Bindegewebskammern, in die das Fettgewebe eingebettet ist, sind kleiner und verlaufen diagonal. Schließlich enthält die Haut deutlich mehr Talgdrüsen als die der Frau und wird so besser gefettet und geschmeidig gehalten.

 

Die Haut des Mannes altert auch anders. Sie neigt nicht zu kleinen Fältchen („knittert nicht“) sondern bildet eher gröbere, „markante“ Falten. Gesunde Männer leiden praktisch nie unter einer Zellulitis, es sei denn, bei ihnen liegt eine hormonelle Störung und starkes Übergewicht vor.

 

Bei so vielen Vorteilen dürfen sich Frauen höchstens damit trösten, dass Männer gröbere Hautporen haben und auf Grund der vermehrten Talgbildung auch sehr viel mehr mit Akne geschlagen sind.

 

Bei Frauen ist das Fettgewebe der Unterhaut in größeren, senkrecht angeordneten Kammern organisiert. Jede dieser Kammern, die aus unzähligen Fettzellen besteht, ist von Bindegewebssepten begrenzt. Je stärker die Fettkammern gefüllt sind, desto mehr wölben sie sich in Richtung Leder- und Oberhaut. Schiebt man Hautfalten zusammen, werden diese „stehenden Fettkammern“ besonders gut sichtbar (Kneiftest). Je nach Ausmaß der Hautveränderung zeigen sich nun leichte Einziehungen (Orangenhaut) oder stärkere Wellen und Buckel (Matratzenphänomen). Bei den meisten Frauen lässt sich ein gewisses Ausmaß an Zellulitis durch Kneifen demonstrieren.