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Beschwerden

Wie erwähnt, beginnt das Leiden meist nach dem Eisprung in der zweiten Zyklushälfte. Es besteht aus Abgeschlagenheit, Müdigkeit und quälende Kopfschmerzen oder Migräne. Oft stellen sich Bauchbeschwerden wie Völlegefühl, vermehrte Darmgeräusche, Blähungen oder Verstopfung ein. Der untere Teil des Bauches ist nicht selten vorgewölbt.

 

Der Blutdruck kann sinken, Schwindel, Benommenheit sind häufig. Obwohl die Betroffenen viel trinken scheiden sie wenig aus. So erklärt sich, dass die Ödeme langsam zunehmen. Vor allem das Gewebe um die Augen, Wangen, Fingern, Brust und am Abend die Unterschenkel sind geschwollen. Die Wassereinlagerung beträgt manchmal nur 1-2 kg kann aber in einzelnen Fällen 10 kg und mehr betragen!

Vielfach treten dann auch vegetative Fehlregulationen auf. Blutdruckschwankungen, vermehrtes Frieren oder Schwitzen, Durchfall oder Verstopfung, Schlafstörungen, Heißhungerattacken oder Übelkeit, der ganze Körper scheint in Aufruhr zu sein.

Während manche Frauen sich einfach nur unwohl fühlen, sind andere erheblich beeinträchtigt, fühlen sich reizbar oder depressiv. Alles wird ihnen zu viel, selbst kleinste Aufgaben erscheinen wie ein Berg. Partner oder Familie müssen durch diese Tage oder Wochen hindurch, in denen ein falsches Wort heftige Reaktionen auslösen kann.

 

Nach der Periode ist dann meist der ganze Spuk vorbei und alle Beteiligte atmen auf. Die Wasserausscheidung setzt vermehrt ein und damit verschwinden auch die Ödeme. Das Wohlbefinden ist wieder hergestellt.

 

 


Unterformen

Manche Frauen leiden unter praktisch denselben Beschwerden, doch sind diese nicht so eindeutig an den Zyklus gebunden oder treten gar völlig unabhängig davon auf. Selbst nach den Wechseljahren können die Beschwerden auftreten. Phasen mit und ohne Ödem kommen und gehen ohne klare Zuordnung der Ursache.

Es handelt sich um Unterformen des Flüssigkeitsretentions-Syndrom, die sich nicht prinzipiell vom zyklisch-idiopathischen Syndrom unterscheiden.