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Wirkungslose Therapie


(Dieser Film ergänzt das Buch zum Lipödem, Südwestverlag)


Sinnlose Therapieverfahren

Hier lässt sich viel Geld sparen!

Viele Betroffene haben breite Erfahrung mit Mittel und Mittelchen ohne Wirkung. Medikamente, insbesondere wasser treibende Mittel, können sogar schaden.

 

Wirkungslos sind insbesondere Cremes, Salben und andere äußerlich aufzubringende Präparate. Die Zeitschrift "Öko-Test" hat nach einer Untersuchung lapidar festgestellt:" Diese Mittel wirken nicht" (Heft 5/04) - gemeint sind die teuren Cremes diverser Kosmetik-Hersteller. In einer achtwöchigen Studie dokumentierten die Tester bei 12 von 19 Mitteln "keinerlei sehenswerten Effekt". Mit anderen Worten: Mangelhaft.


Weder Pillen noch Sport

Sport ist zwar sehr gesund und baut Muskeln auf - die Fettstauung lässt sich so jedoch nicht beseitigen.

Generell lässt sich auch mit einer medikamentösen Therapie wenig oder nichts erreichen. Insbesondere sind wassertreibende Medikamente (Diurektika) fehl am Platz.

 

Das Lipödem widersteht auch allen Anstrengungen im Fittness-Studio. Zwar nimmt die körperliche Leistungsfähigkeit zu und die Muskeln wachsen, aber das Lipödem zeigt sich davon fast völlig unbeeindruckt.


Diäten

Gesunde Ernährung ist sicher gut für die Gesundheit. Das Lipödem bleibt davon kaum beeindruckt.

Überraschenderweise sind auch die meisten Diäten wirkungslos. Das ist für viele Betroffene kaum zu verstehen. Warum sollte ein Lipödem nicht durch Gewichtsreduktion zu beseitigen sein, wo es doch im Rahmen der Gewichtszunahme deutlich schlechter wurde?

 

Tatsächlich geht das jedoch nicht! Die betroffenen Frauen klagen meist darüber, dass sie ausgesprochen schlecht abnehmen und wenn, dann an der falschen Stelle.

 

Die Betroffenen nehmen zwar sehr langsam ab, aber ausgerechnet nicht da, wo sie es nicht wollten! So wird oft der Oberkörper schlanker aber Beine und Hüften bleiben wie sie waren. Das ist das Gegenteil vom dem, was angestrebt werden sollte.

 

Hintergrund sind vermutlich die Stauungen im Fettgewebe. Solange das Gewebe geschwollen ist, wird das Fett dort auch im Rahmen einer Hungerkur nicht abtransportiert.