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Nahrungsaufbau

Sich bewußt um gesunde Ernährung zu bemühen, kann Spaß machen!

Wesentlich ist ein langsamer Nahrungsaufbau, da viele Betroffene gesunde Nahrung schlecht vertragen.

In den folgenden Seiten und in einem Buch (lassen Sie sich durch den Titel nicht verwirren – es geht um die Beruhigung des Reizdarms) wird genau geschildert, wie die Nahrung aufgebaut werden soll.


Grobes, Rohes und Gesundes...

Viele Patienten mit Verdauungsproblemen vertragen gesunden Ernährung nicht. Faserarme Konzentrate machen zunächst weit weniger Beschwerden, als „gesundes“ Essen. Doch das kann zu einem Teufelskreise führen: Vermeidet man das „Gesunde“, weil man es nicht verträgt, so verliert der Darm immer mehr Muskulatur, wodurch er Grobes und Frisches noch schlechter verdauen kann. Somit entsteht eine Spirale der Schonung an deren Ende man immer weniger Nahrungsmittel verträgt.


Darmjogging

Auch der Darm muss auftrainiert werden

Es ist wie beim gesunden Sport. Doch tut es keineswegs gut, lange Läufe zu absolvieren, wenn Muskeln und Gelenke untrainiert sind oder Krankheiten den Bewegungsapparat beeinträchtigt haben.

Ist der Verdauungstrakt gereizt dann kommt er mit einer „an sich“ gesunden Ernährung nicht zurecht. Schont man jedoch den Magen-Darm-Trakt mit Weißbrot und Toast, dann leidet man zwar unter weniger Beschwerden, verfestigt jedoch gleichzeitig die Störung, da die Darmmuskulatur nicht aufgebaut wird.

Ähnlich wie beim Sport liegt die Lösung in einer stufenweisen Belastung des Darmes. Nach einer Phase der Ausheilung wird schrittweise die Anstrengung gesteigert und so der Darm langsam an eine normale Funktion herangeführt. Am Ende soll sich der Verdauungstrakt in einem so guten Zustand befinden, dass er in der Lage ist, gesunde Ernährung zu verdauen, die dann selbst zur Darmgesundheit beiträgt.