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Lipohypertrophie

Auch die Lipohypertrophie (Vermehrung, Vergrößerung des Fettgewebes) kann leicht mit dem Lipödem verwechselt werden. Ganz wesentlich ist jedoch eines: Die Lipohypertrophie macht keine Beschwerden, die Betroffenen leiden jedoch unter ihrer äußeren Erscheinung.

 

Die Lipohypertrophie beginnt in der Regel erst nach dem 30. Lebensjahr und betrifft vorwiegend übergewichtige Frauen. In der Regel sind vor allem die Oberschenkel („Reiterhosen“), die Hüften, das Gesäß, die Oberarme und der Nacken betroffen.

 

Das Gewebe ist weich, eindrückbar, nicht geschwollen, es liegen keine wesentliche Neigung zu Hämatomen (blaue Flecke) und vor allem auch keine Schmerzen vor.

 

Anmerkung: Manchmal wird die Lipohypertrophie auch als „Lipodystrophie“ („Fett-Degeneration“) bezeichnet. Dieser Ausdruck trifft jedoch die Symptomatik nicht im Kern, da das Fettgewebe lediglich zu ausgeprägt und am falschen Ort ist.