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Was ist ein Lipödem?

Unter einem „Lipödem“, wörtlich „Fettschwellung“, versteht man eine symmetrische Vermehrung des Unterhautfettgewebes. Dabei sind vor allem beide Beine, die Hüften und – etwas seltener – auch die Arme betroffen.

 

Die betroffenen Körperregionen sind druckschmerzhaft und es besteht eine Neigung zu Einblutungen („blaue Flecken“, med. „Hämatome").

Das Krankheitsbild tritt ausschließlich bei Frauen auf.

 


Definition nach ICD 10:60.9

"Das Lipödem ist eine meist progrediente (=fortschreitende) Erkrankung, die durch eine symmetrische Unterhaut-Fettgewebsvermehrung überwiegend der unteren, selten der oberen Extremitäten gekennzeichnet ist. Zusätzlich besteht eine Ödembildung, häufig mit Spannungs-, Druck- und Berührungsschmerzen, sowie eine Hämatomneigung (=blaue Flecken) nach geringen Traumen (=Verletzungen). Im fortgeschrittenen Stadium kann sich ein lymphostatisches Ödem ausbilden."