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Fehlfunktionen

Bei jedem kompliziertes System kommen Fehler vor. Wir nennen das dann „verschlucken“. Die größte Gefahr besteht, wenn ein Fremdkörper nicht erkannt wird und dann auch noch in die Lunge gelangt. Eine unnötige Auslösung der verschiedenen Schutzreflexe ist dagegen harmlos.

Irritationen vielfältigster Art können zu schnelle Reflexe auslösen: Das können Fremdkörper, Reizstoffe, Gase, Gerüche, Duftstoffe oder auch Reizungen der Schleimhaut durch Viren, Bakterien, bzw. Pilze, organische Veränderungen der Halsregion oder auch Beeinträchtigungen der beteiligten Nerven sein.

Auch eine allgemeine seelische Anspannung löst die Reflexe leichter aus. Wir zeigen ein „nervöses Hüsteln“ wenn uns unwohl wird. Der Körper verwechselt die seelische mit einer körperlichen Bedrohung. Das Motto: Lieber einmal zu viel gehustet als einmal zu wenig!

Störungen können auf mehreren Ebenen ausgelöst werden. 


Gesteigerte Sensorik

Es lassen sich bei den Schutzreflexen verschiedene Ebenen unterscheiden. Am Anfang steht das Erkennen der Gefahr: Die Sensorik. Eindringlinge und Fremdkörper müssen erkannt werden. Dafür ist beständiges Feingefühl nötig. Wenn die Gefahrenlage steigt, dann kann es sein, dass die Warnsysteme zu empfindlich eingestellt werden und Fehlalarme auftreten.

So kommt es zu einer

Ziel ist jeweils das Eindringen von bedrohlichen Substanzen zu verhindern bzw. diese wieder aus dem Körper zu entfernen. 


Gesteigerte Schleimbildung

Ist die Schleimhaut beeinträchtigt, löst sie gleichfalls einen Schutzreflex aus: vermehrte Schleimbildung. Auch gibt es wieder zahlreiche Ursachen (Keime, Verletzungen, usw.). Aber auch vermehrte Anspannung kann zur Verschleimung führen. Manchmal ist das dann ein besonders zäher Schleim, der sich in Nase oder Rachen bildet. 


Gesteigerte motorische Reaktion

Noch wichtiger ist die motorische Antwort. Je nach Gefahr liegt die Lösung im Auswerfen oder Hinunterschlucken. Sie besteht aus Nießen, Husten, Räuspern, und Schlucken Kehlkopfverschluss. All diese Maßnahmen sind letztlich ein machtvolles Instrumentarium, um Gefahren effektiv zu bekämpfen.

  • Gehäuftem Nießen (häufig mit begleitender Allergie)
  • Reizhusten (gelegentlich mit begleitender Allergie)
  • Hyperreagibles Bronchialsystem (häufig mit begleitender Allergie)
  • Schluckzwang (meist ohne Allergie)
  • Räusperzwang (meist ohne Allergie)
  • Kehlkopfkrampf (VCD)